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gefangener
Erguß
vom Abszess zum
Empyem
Hämatom in der Brustwand
Pancoasttumor
Pleuramesotheliom
malignes
Thymom
Neurinom
Pleuraasbestose

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7. Pleura- und Septenverdickung,
Pleuraverkalkung
Die großen und der kleine Lappenspalt, evtl. auch
der Lappenspalt eines Lobus venae azygos, stellen sich im
Thoraxübersichtsbild und im Computertomogramm als
lineare Verdichtungen dar. Ihre Verlagerungen zeigen
Volumenänderungen in den Thoraxhöhlen an und geben
daher wichtige diagnostische Hinweise. Eine Verdickung der
Lappenspalten beruht auf Flüssigkeit zwischen den
Pleurablättern, auf einer Fibrose der Pleura oder auf
einem Mesotheliom.
Ursachen pleuraler Raumforderungen
sind:
- abgekapselter Pleuraerguß
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- kann in Verlaufserien seine Lage und sein
Volumen ändern, kann z.B. zwischenzeitlich
verschwinden! ("vanishing tumor")
- sonographisch echoarm
- computertomographisch hypodens
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- Empyem,
Tuberkulose,
Aspergillose
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- computertomographisch hypodens
- evtl. Lufteinschlüsse durch gasbildende
Bakterien
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- Hämatom
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- im CT hypo- bis hyperdense Dichtewerte
nebeneinander
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- Metastase:
Primärtumor bekannt? Bei multiplen Herden:
Adenokarzinom
- Lungenspitzentumor (sog. Pancoast-Tumor)
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- malignes Pleuramesotheliom:
Asbestexposition bekannt?
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- kontinuierliche Ausbreitung des
malignen
Thymoms
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seltene, aber wichtige
Differentialdiagnose!
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- Schwannom oder Neurofibrom
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Trauma
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Inhalationsschäden (Asbestose,
Talkose)
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- Pleuraasbestose: Pleuraplaques
und-verkalkungen, oft auch diffus,
flächig
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vorgetäuscht durch
Thoraxwandweichteile
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bei dicken Patienten durch
interkostales Fett: DD zur Pleuraasbestose
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rheumatoide Arthritis
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andere Ursachen wie organisierter seröser
Erguß,
Sarkoidose,
Splenose
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Es ist klinisch wichtig, Erguß und Schwarte zu
unterscheiden. Die zytologische oder serologische
Untersuchung des Ergusses ist diagnostisch hilfreich. Ein
nicht resorbierter Erguß verschwartet. Daraus ergibt
sich eine verminderte Beweglichkeit und verminderte
Belüftung der Lunge.
Unterscheidungsmerkmale von
Erguß
gegenüber Schwarte:
- Konfigurationsänderung in Seitenlage
bei horizontalem Strahlengang,
- kurzfristige Änderung der
Konfiguration,
- sonographisch Echoarmut, im CT
Hypodensität.
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Empyemzeichen:
- der Herd ist linsenförmig
- er kann bei Lageänderung seine Form
ändern
- die angrenzende Pleura ist meist
entzündlich verdickt und glattwandig
- durch Pleuraverdickung und dazwischen
liegender Flüssigkeit entsteht der Eindruck
einer
"gespaltenen
Pleura"
- die Pleura wird durch die Hyperämie
nach einem KM- Bolus
dichteangehoben.
- das benachbarte subkostale Fett ist
entzündlich imbibiert und deshalb dichter
als Fett
- das benachbarte Gewebe der Thoraxwand ist
entzündlich verdickt
- die Lunge ist gut vom Herd abgrenzbar
- es bestehen Lungenkompressionszeichen (dicke
Bänder)
- die Lungengefäßstrukturen laufen
nicht direkt auf den Prozeß zu, sondern an
ihm vorbei.
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Abgrenzung Pleuraempyem von
Lungenabszess:
- von Lungenparenchym umgebene Abszesse sind
rundlich, mit spitzen Winkeln zur Pleura;
- der Pleura anliegende Empyeme sehen dagegen
wie Kugelsegmente aus und haben zur Pleura
stumpfe Winkel.
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Chronische Empyeme sind oft
durch dicke Schwarten abgekapselt die nach KM-Gabe dichter
werden. Das benachbarte Lungengewebe weist oft eine
streifige Vernarbung auf.
Bei Metastasen und beim
Pleuramesotheliom ist die
Pleuraverdickung gelegentlich diffus nodulär. Die
Unterscheidung eines Pancoast-Tumor
von Schwielen in den Lungenspitzen gelingt manchmal nur
durch den Vergleich von alten und neuen Thoraxaufnahmen.
Rippendestruktionen weisen auf einen malignen Tumor hin.
Eine Unfallanamnese oder Zeichen von Rippenfrakturen deuten
auf einen verschwarteten Hämatothorax hin.
Neben diffusen Pleuraverdickungen kommt es bei einer
Asbestose oft zu
charakteristischen tafelbergartigen Pleuraplaques.
Ursachen von Pleuraverkalkungen sind:
- Infektionen (chronisches Empyem,
Tuberkulose)
- Trauma (verschwartetes Hämatom)
- Inhalationsschäden (Asbestplaques,
Talkose)
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