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Definitionen, Befundungsregeln,
Fraktur (#)-Heilung, Osteosynthese-Materialien, AO-Klassifizierung, etc
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Schädel und
Gesichtsschädel
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Halswirbelsäule
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Brustwirbelsäule
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Lendenwirbelsäule
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Thorax
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Abdomen
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Becken
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Hüfte und Femur
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Knie
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Unterschenkel
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OSG und Rückfuß
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Vor- und Mittelfuß
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Schulter, prox. Humerus und Schaft
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Ellbogen, dist. Humerus, prox. Radius
und Ulna
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distaler Unterarm
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Handgelenk
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Hand
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Kopieranleitung,
Hinweise und Haftungsausschluß am Seitenende.
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Definitionen
und Begriffe
Befundungsregeln
- Fraktur-
(#-) verdächtige Zeichen
Fraktur (#) -Beschreibung
Defination Fraktur (#) und Luxation
- Merkpunkte
bei #-Verdacht
- Beschreibung
der Fragment-Dislokation
- morphologische
Begriffe
- Gelenkspaltbreiten
Wirbelkörper-#,
frisch oder alt?
kindliche
#
Fraktur-Typen
von A-Z
Abriss-#;
Abscher-#;
AO-Klassifikation,
Grundlagenn
Biegungs-#;
Bruchformen
einfache
#,
Epiphysen-#
(Aitken, Salter-Harris, Rang und Ogden)
Ermüdungs-#;
Grünholz-#
Keil-#
komplexe #
Luxations-#;
mehrfragmentäre
#
offene
#
pathologische
#
periprothetische # (Bethea, Mont-Maar,
Johansson,
Cooke und Newman, Vancouver, Hockertz)
Pseudarthrose
Trümmer-#
Wulst-#
-
#-Heilung
Heilungsphasen
bei #,
Heilungszeiten von ##,
Komplikationen bei #-Heilung,
verzögerte Heilung
Sudeck-Syndrom
- OTA-Klassifikation der Luxationen
Osteosynthese- Materialien
Prothesenlockerung
Befundungsregeln:
- immer auf
Röntgen in 2 Ebenen bestehen!
- Nachbargelenk in die Abbildung einbeziehen
frakturverdächtig
sind:
- Weichteilschwellung
- Verlagerung oder Auslöschung von Fettstreifen
- Periostveränderungen
- Gelenkerguß
- Fett-/ Flüssigkeitsspiegel
- veränderte Kortikalis- Kontur
- unregelmäßige Metaphysenkanten
Beschreibung der Fraktur (#):
- Ort und Ausdehnung
- Richtung der Bruchlinie
- Stellung der Fragmente zueinander (distales zu proximalem)
- Vorliegen von Einstauchung, Depression,
Kompression
- Begleitanomalien
- Beteiligung der Epiphysenfuge
- Typ
- Beschreibung
und Beurteilung nicht vermengen!
-
Definition der Fraktur (#):
- "Kontinuitätsunterbrechung trabekulärer
Strukturen."
Definition derLuxation:
- "Kontinuitätsunterbrechung
artikulierender Flächen."
Merkpunkte
bei #-Verdacht:
-
-
|
Kortikalisunter-
brechung oder Stufe:
|
Fraktur!
|
|
Gelenkbeteiligung:
|
Arthrosegefahr!
|
|
einfache #
oder
multiple ##?
|
wichtig
für OP-Planung und Verlauf
|
|
Belastungs-
stabilität an der WS?
|
Schemata
nach
Denis oder Magerl
|
|
Ausmaß
der
Dislokation?
|
wichtig
für Prognose und
OP-Planung
|
|
Sklerosezonen,
Kallusbildung
|
ältere
#
|
|
spitz und
scharf
berandete
# -Kanten
|
frische #
|
|
persistierende
# -Spalten?
|
Pseudarthrose-
gefahr!
|
|
traumatische
oder
pathol. #?
|
tumoröse
Knochen- infiltration
|
Dislokationen (beschrieben wird immer das
distale Teil zum proximalen):
A: Dislocatio ad
latus
B: ad axim
C: ad peripheriam
D: ad longitudinem cum contractione
E: a.l. cum distractione
F: a.l. cum impressione
morphologische Begriffe:
einfache #: zirkuläre
Kontinuitätsunterbrechung der Metaphyse oder Diaphyse,
spiralig, schräg oder quer; einzelne Unterbrechung einer
Gelenkfläche;
Trümmer-#: > 6
Teile, sonst Stück-# - soll nach AO
nicht mehr gebraucht werden!
Besser:
mehrfragmentäre
#: ein
oder mehrere vollständig separierte Zwischenstücke
Keil-# (gilt für Meta-/Diaphysen-#): # mit
einem oder
mehreren Zwischenstücken. Nach Reposition haben die
Hauptfragmente Kontakt miteinander
komplexe # (gilt für Meta-/Diaphysen-#):
ein oder mehrere
Zwischenstücke. Nach Reposition haben die proximalen und
distalen Hauptfragmente keinen Kontakt miteinander.
Gelenkspaltbreiten:
-
|
Akromioklavikulargelenk
|
2-4 mm
|
|
Ellbogengelenk
|
3 mm
|
|
Hüftgelenk
|
5 mm
|
|
Iliosakralgelenke
|
3 mm
|
|
Interkarpalgelenke
|
2 mm
|
|
Intertarsalgelenke
|
2 mm
|
|
Intervertebralraum
|
5 mm
|
|
Kiefergelenk
|
2 mm
|
|
Kniegelenk
|
5 mm
|
|
Metakarpophalangialgelenk
|
2 mm
|
|
Metatarsalgenk
|
2 mm
|
|
OSG
|
4 mm
|
|
Radiokarpalgelenk
|
2 mm
|
|
Schultergelenk
|
4 mm
|
|
Sternoklavikulargelenk
|
4 mm
|
|
Symphyse
|
3-6 mm
|
|
-
Riß ventr. Ligament
|
15 mm
|
|
-
ventr.+ dorsale Ligamente
|
40 mm
|
|
Tarsometatarsalgelenk
|
2 mm
|
|
Wirbelgelenke
|
2 mm
|
|
Zehengelenke
|
2 mm
|
-
Wirbelkörper-#
frisch oder alt?
-

- Frische
# BWK 8: die knochenbälkchen
werden ineinander geschoben, sodaß pro Volumen mehr Kalk
vorliegt, der Wirbelkörper also dichter erscheint. (N..B.:
Vakuumphänomene in den benachbarten
Bandscheibenfächern).
- Alte
# in BWK 7: die impaktierten Trabekel sind
wieder reorganisiert zu einer normalen Struktur bei deformiertem WK.
- Subakute
BWK 10-#: Die Trabekel sind noch nicht
vollständig wiederaufgebaut, der WK hat noch eine
erhöhte Dichte.

Flachwirbel
in der BWS.
-
- Kindliche
Frakturen
Nicht routinemäßig "zum Seitenvergleich"
röntgen, sondern nur, wenn Rö.-Bild der
kranken Seite zweideutig ist.
Weichteilzeichen im Rö.-Bild:
Verlagerung von Fettstreifen (Ellenbogen) durch Erguß ab 5
ml. Fehlende Weichteischwellung macht # unwahrscheinlich -
Seitenvergleich!
Periost- und Endostreaktionen als Zeichen
beginnender Kallusbildung
Inkomplette #: Wulstbruch, Grünholz-#, Biegungs-#
(siehe dort)
komplette #: Quer-, Spiral- und
Schräg-##.
Verletzung der Epiphysenfugen beachten (siehe
bei Aitkin, Salter-Harris, Rang-Ogden).
-
Fraktur-Typen von A-Z:
Abriss-#
- Abriss des
knöchernen Ansatzes von Band oder Sehne (z.B. Bänder
des Fingergelenks, Olekranon. Fraktur läuft senkrecht zur
Zugrichtung.
Abscher-#
- durch
gegensinnige Schub- und Scherkräfte (.B. Meissel-# des
Radiusköpfchens)
AO-Klassifikation,
Grundlagen
(ausführlichere AO-Klassifikation siehe
www.jend.de)
- Seit 2005 wollen
die gewerblichen Berufsgenossenschaften in den Durchgangsarzt-Berichten
eine AO-Frakturklassifikation:
-
- Allgemeiner
Code:
Knochen
Segment -
Typ Gruppe .
Untergr.
1.
Schritt:
- Knochen oder
Knochengruppen sind nummeriert, z.B.
- 1: Humerus
- 2: Unterarmknochen
- 3: ..... siehe
Schema; einige Bezifferungen werden sich wahrscheinlich noch
verändern, nach Abgleichung mit der unterschiedlichen
Benennung durch die Orthopedic Trauma Association (OTA).
lange
Röhrenknochen erhalten eine zusätzliche Ziffer:
1: proximal; 2:
diaphysär; 3: distal;
4: malleolär;
- Die "5" der
Wirbelsäule erhält noch 2 Ziffern, die mit einem
Punkt getrennt sind: die Ziffern 1, 2 bzw. 3 für HWS, BWS bzw.
LWS und nach dem Punkt die Nummer des Wirbelkörpers. Eine
Beschreibung einer Impressions-# des 11.BWK beginnt demnach mit: "52.11
A..."
- 2.
Schritt:
- Schaft-, Gelenk-
und Wirbelkörper-## werden in je 3 Typen A-C unterteilt:
|
|
Schaft-#
|
Gelenk-#
|
WK-#
|
|
A
|
Kontakt der
#-Flächen
>90%
|
extra-
artikulär
|
Impres-
sion
|
|
B
|
Keil-#
(geringer
Kontakt)
|
partielle
Gelenk-#
|
Distrak-
tion
|
|
C
|
komplexe #
(kein
Kontakt)
|
vollständ.
Gelenk-#
|
Impres-
sion mit
Rotation
|
3. Schritt:
Gruppenzuteilung nach Schweregrad, morphologischer
Komplexität, Schwierigkeit der Behandlung und Prognose, z.B.:
-
- einfache
#: zirkuläre Kontinuitätsunterbrechung der
Metaphyse oder Diaphyse, spiralig, schräg oder quer; einzelne
Unterbrechung einer Gelenkfläche;
- mehrfragmentär:
ein oder mehrere vollständig separierte Zwischenstücke
- Keil-# (gilt
für Meta-/Diaphysen-#): # mit einem oder mehreren
Zwischenstücken. Nach Reposition haben die Hauptfragmente
Kontakt miteinander.
- Komplexe
# (gilt für Meta-/Diaphysen-#): ein oder mehrere
Zwischenstücke. Nach Reposition haben die proximalen und
distalen Hauptfragmente keinen Kontakt miteinander.
4. und 5.
Schritt:
Zuteilung nach Subgruppen bzw. Qualifizierungen.
Sie
haben fertig!
Biegungs-#
An der Konkavseite
der Biegung kommt
es zur Stauchung mit Ausbrechen eines Biegungskeils. Auf der
Konvexseite reisst der Knochen durch Zugspannung.
- Bruchformen:
-

-
- 1:
Schräg-# (> 30º); 2:
Quer-# (< 30º);
3: Spiral-#; 4:
Längs-#
-
-
- Einfache
#
-
- Zirkuläre
Kontinuitätsunterbrechung der Metaphyse oder Diaphyse,
spiralig, schräg oder quer; einzelne Unterbrechung einer
Gelenkfläche;
-
-
- Epiphysenfugen
- #

- Aitken 1:
# durch Epiphysenfuge (quer) und die Metaphyse (proximal)
- Aitken 2:
# durch die Epiphysenfuge (quer) und die Epiphyse (distal)
- Aitken 3:
# durch die Metaphyse, Epiphysenfuge und die Epiphyse
-
- Salter-Harris

- Typ 1:
# nur durch die Epiphysenfuge
- Typ 2:
# durch die Epiphysenfuge (quer) und die Metaphyse (proximal)
- Typ 3:
# durch die Epiphysenfuge (quer) und die Epiphyse (distal).
- Typ 4:
# durch die Metaphyse, Epiphysenfuge und die Epiphyse
- Typ 5:
Kompressions-# durch die Epiphysenfuge ("crush-#).
Ergänzung
nach Rang und
Ogden:

Typ 6:
randständige
Verletzung des Perichondriums mit Fesselung der Epiphysenfuge
(periphere Brückenbildung)
Typ 7:
Epiphysen-# (chondrale
oder osteokartilaginäre # ohne Beteiligung der
Epiphysenfuge)
Typ 8:
Metaphysäre # (ohne
Beteiligung der Epiphysenfuge)
Typ 9: Abrissverletzung des Periosts (ohne
knöcherne
Beteiligung, die Epiphysenfuge überschreitend)

Aitken-I-Fraktur;
Salter-Harris
II

Epiphysiolyse.
In der
seitlichen Projektion ist die Epiphyse nach dorsal verlagert.
Salter-Harris I.

Salter-Harris
Typ 5. Zunächst keine Fraktr erkennbar. Nach 6 Wo.
ist
eine Sklerosierrung der Fugennahen Kompakta zu erkennen.
Ermüdungs-#
bei langdauerndem
Missverhältnis
zwischen Belastung und Anpassungsfähigkeit des Knochens
(Metatarsale II und III (Marschfraktur) oder proximaler
Femur)
Grünholz-#:
kindliche
# ohne Dislokation und
mit intakter Kortikalis auf einer Seite (Stabilisierung durch
Periostschlauch), an der konvexen Seite vollständig
frakturiert. Kaum Achsabweichung. Typische Lokalisation: distaler
Radius.
Keil-#
(gilt für
Meta-/Diaphysen-#): # mit
einem oder mehreren Zwischenstücken. Nach Reposition haben die
Hauptfragmente Kontakt miteinander.
Komplexe
#
(gilt für Meta-/Diaphysen-#): ein oder mehrere
Zwischenstücke. Nach Reposition haben die proximalen und
distalen Hauptfragmente keinen Kontakt miteinander.
- Luxations-#
- gelenknahe
Fraktur mit Abscherung der sonst artikulierenden Gelenkflächen.
-
-
- Mehrfragmentäre
#:
- ein oder mehrere
vollständig separierte Zwischenstücke
-
-
- Offene
#:
nach Gustilo und Anderson:
I:
Durchspießung von innen, <1cm
- II:
Weichteildefekt
von außen >1cm
- IIIA:
Weichteildefekt >5cm
- IIIB: Lazeration
nach Debridement nicht mehr von Weichteilen bedeckbar
- IIIC:
plus größere Gefäßverletzung
nach AO-Klassifikation:
Grad I: Verletzung der Haut
von innen mit kleiner Hautwunde; ausgedehnte Weichteilverletzungen in
der Tiefe sind möglich
- Grad II:
Verletzung der Haut von
außen mit lokaler Kontusion
- Grad III:
ausgedehnter Schaden von
Haut, Subkutis, Muskulatur und Sehnen; evtl. Nerven- und
Gefäßverletzungen; Schußverletzungen;
Amputationen und Teilamputationen
-
-
- Pathologische
(Spontan-) #
- bei
Schwächung der Knochenstruktur durch Tumor, Metastase oder
juvenile Knochenzyste

pathologische subtrochantäre Schaftfraktur,
typische Lokalisation.Links vor #-Ereignis
periprothetische
# bei TEP (Bethea,
Mont-Maar, Johansson, Cooke und Newman, Vancouver,
Hockertz, siehe bei Femur bzw Knie)
Pseudarthrose
("non-union") nach 6-8 Monaten):
- A)
reaktionsfähige Pseudarthrose:
- 1. hypertroph,
kallusreich
2. hypertroph, kallusarm
3. oligotroph, kallusfrei
- B)
avitale Pseudarthrose:
- 1. dystrophe
(gestörte Zirkulation)
2. nekrotische (zB. nach Trümmer-#)
3. knochensubstanzfreie (Sequester oder
Knochendefekt
Trümmer-#
> 6 Teile,
sonst Stück-# -
soll nach AO nicht mehr gebraucht werden!
Besser:
mehrfragmentäre #: eines oder mehrere vollständig
separierte Zwischenstücke.
Wulst-#: Stauchung
in Längsachse
in der Metaphyse des langen Röhrenknochens. Die
Verwerfung
der Kortikalis ist als Wulst sichtbar. Daneben besteht eine
querverlaufende Spongiosaverdichtung.
- Heilung
einer Fraktur
-
- Heilungsphasen
der #:
- Primärheilung:
ohne Kallusbildung; #-Linien werden unschärfer, verblassen
nach 8-12 Wo.
- Zunehmende
scharfe #-Linie: Osteolyse durch mechanische Unruhe oder zu starke
Kompression.
- Reizkallus/
Unruhekallus: fleckig, unscharf, nicht
überbrückend;
- Fixationskallus:
scharf begrenzt, homogen.

- Spiralfraktur
des Humerusschaftes mit Biegungskeil.
- Osteosynthetische
Versorgung mit einem Marknagel, der mit proximalen und distalen
Schrauben verriegelt ist. An den Frakturenden und am Schaft hat sich
Kallus gebildet. Im weiteren Verlauf zunehmende Kallusbildung mit
Überbrückung der Frakturspalten.
-
Heilungszeiten
von ##:
-
-
|
Becken
|
4-10 Wochen
|
|
Femurhals
|
12-20 Wo-
|
|
Femurschaft
|
12-16 Wo.
|
|
Fibula
allein
|
4-6 Wochen
|
|
Finger
|
3-4 Wochen
|
|
Humerus:
|
|
|
-
infratuberkulär
|
4-5 Wochen
|
|
- Schaft
|
6-8 Wochen
|
|
-
suprakondylär
|
4-6 Wochen
|
|
Knöchel
|
6-12 Wochen
|
|
Metakarpalia
|
4 Wochen
|
|
Metatarsalia
|
4-6 Wochen
|
|
Navikulare
|
12-16 Wo.
|
|
Olekranon
|
3-4 Wochen
|
|
Patella
|
4 Wochen
|
|
Radius
|
3-4 Wochen
|
|
Radius und
Ulna
|
8-10 Wochen
|
|
Radiusköpfchen
|
3-4 Wochen
|
|
Tibia
allein
|
8-14 Wochen
|
|
Unterschenkel,
disloziert
|
12-16 Wo.
|
|
Wirbelkörper
|
12-16 Wo.
|
|
Zehenglieder
|
2-3 Wochen
|
Komplikationen
bei #-Heilung:
- -
Inaktivitäts-Osteoporose
- - Sudeck-Syndrom
(s.u.)
- -
ischämische Volkmann-Kontraktur in Hand- und
Interphalangeal- Gelenken nach
suprakondylärer Humerus-#)
- - Myosititis
ossifikans (vom Knochen abgrenzbar)
- - Osteomyelitis
- -
Gefäßverletzung
- -
Wachstumsstörung
- -
posttraumatische Arthrose
- - Materialbruch
oder -dislokation

- Osteomyelitis
an der lateralen Basis Metatarsale 5.
-

- Bruch des
Schaftes der Endoprothese
Heilung,
verzögerte, oder ausbleibende Heilung:
- - reaktive
(hypertrophe und oligotrophe)
- - areaktive
(atrophe)
- - infizierte
Verzögerte
Heilung: keine
Durchbauung sondern abdeckelung der Frakturflächen.
Sudeck-Syndrom
(Algodystrophie):
- I. akute
Phase:
- - Schmerzen
- - livide Haut
- -
Hautüberwärmung
- - Rö:
fleckige Entkalkung
- II.
subakute Phase (2-4 Monate):
- - Schmerzen
geringer
- - Haut
atrophisch, kühl, zyanotisch
- -
Hyperhidrosis, vermehrte Behaarung
- - Schrumpfung
von Gelenkkapsel und Bandapparat
- - Rö:
Kompaktaverdünnung,
- Spongiosaschwund
- III.
chronische Phase
- - kein Schmerz
- - Atrophie von
Haut, Subkutis und Muskeln
- - narbige
Gelenksteife
- - Rö:
"Glasknochen"
OTA
(Orthopedic Trauma Association)- Klassifikation der Luxationen:
D10: Luxation nach ventral
D11: nach dorsal
D12: nach medial
D13: nach lateral
D14: nach ventromedial
D15: nach ventrolateral
D16: nach dorsomedial
D17: nach dorsolateral
D18: Luxation in unterschiedliche Richtungen.
Osteosynthese-Materialien
-
Kortikalisschrauben
(A): enges Gewinde - wie Metallschraube. Sonderform
Malleolenschraube (selbstschneidend, dicker Kopf).
(B): Spongiosaschraube:
weites Gewinde - wie Holzschraube, selbstschneidend.
- Weitere:
kanülierte Schrauben, sind durchbohrt - zur Führung
mittels Draht
-
-
T-Platten, L-Platten
Mehrlochplatten,
Kompressionsplatten
-

-
- (A): Dynamische
Kompressions- Platte (DCP, dynamic compression plate)
mit asymmetrisch sphärischen Schraublöchern, glatte
Rückseite.
-
- (B): LC
DCP- Platte (less contact dynamic compression plate):
symmetrische sphärische regelmäßige
Schraublöcher, gekerbte Rückseite.
-
- (C):
LISS-Platte (less invasiv stabilisation system) für
distalen Femur und proximale Tibia:
nach #-Reposition wird die Platte stumpf unter der Muskulatur auf dem
Knochen hochgeschoben und mit winkelstabilen, monokortikalen,
selbstbohrenden und schneidenden Schrauben fixiert.
-
|

|
95º
Winkelplatte, Kondylenplatte
weitere
Typen:
L-förmige Platten,
Kleeblatt-Platten,
H-förmige Platten
|
|

|
Laschenschrauben:
Dynamische Hüftschraube (DHS),
Kondylenschraube (DCS)
|
|
Proximaler
Verriegelungs-Nagel (PFN, Gamma- Nagel)
H:
Hüftgleit- Schraube (Antirotations- Schraube)
S: Schenkelhals- Schraube
V: Verriegelungs- Schraube,
statisch oder dynamisch
|
|

|
|
Marknagel
distal
besteht ein Loch für statische Verriegelung und ein ovales
Loch für eine dynamische Veriegelung.
|
Zerklagen,
Spickdrähte
-

- Patellafraktur;
Versorgung mit Zerklagen und Spickdrähten
-
Fixateur
externe

Lockerungszeichen
von Prothesen:
- - Lysesaum
>2mm, progredient
- - Osteolyse
- - vertikale
Sinterung der Schaftprothese
- -
Knochenresorption an Prothesenspitze und -schulter
- - proximale
Osteopenie und Saumbildung
- - distale
Knochenneubildung
- -
Veränderung der Schaftposition
- - Pfannenmigration
- - heterotope
Ossifikationen
- -
Implantatschäden und Bruch zusätzlicher
Verankerungsmaterialien
-
-
-
Schädel
Neurokranium:
- Glasgow-
Koma-Skala
Kalotten- #
Blutung
- Gesichtsschädel:
- Jochbein-#
- Orbita-#
- Le
Fort-#
- Unterkiefer-#
-
Neurokranium
Glasgow-Koma-Skala (unmittelbar nach Trauma):
-
|
Test
und Reaktion:
|
Pkt.
|
|
Augen
öffnen
|
|
|
fehlt
|
1
|
|
auf
Schmerzreiz
|
2
|
|
auf
akustische Stimuli
|
3
|
|
spontan
|
4
|
|
sprachliche
Reaktion
|
|
|
keine
|
1
|
|
unartikulierte
Laute
|
2
|
|
einzelne
Wörter
|
3
|
|
verwirrt
|
4
|
|
orientiert
|
5
|
|
motorische
Reaktion
|
|
|
keine
Bewegungen
|
1
|
|
Extensionshaltung
|
2
|
|
Flexionshaltung
|
3
|
|
zieht
Extremität zurück
|
4
|
|
lokalisiert
Stimulus
|
5
|
|
befolgt
Aufforderung
|
6
|
- Gesamtpunktzahl:
3-15
-
Die
Kalotten-#: ist kein Indikator
für eine intrakranielle Blutung! Die Rö-Aufnahme des
Schädels nach Trauma ist selten hilfreich. Indikatoren
für eine intrakranielle Blutung (dann CCT
erforderlich!) sind:
- - retrograde
Amnesie plus
- Hirnnervenstörungen, plus
- Übelkeit, Erbrechen.

- Kalottenimpressionsfraktur
ist eine seltene Indikation zum Schädelröntgen
(zunächst palpatorisch festgestellt)
-
intrakranielle
Blutung
-

- epidurales
Hämatom - "linsenförmig"
-

- subdurales
Hämatom - "bogenförmig"
-
Gesichtsschädel,
Mittelgesichtsfrakturen:
Nasenbeinfrakturen.
-
Jochbein-#

Orbitabodenfraktur
-
Mandibulafraktur, Ramus ascendens
Le
Fort I bis III
-
Mittelgesichts-Frakturen
können
in 2 CT-Schichtebenen erfaßt werden, in denen die
Leitstrukturen liegen: in der unteren Schicht die
Kieferhöhlenwände, in der oberen
Schicht
nasoethmoidaler Block und laterale
Orbitawände.
-
Unterkiefer-#

- A:
Gelenkfortsatz; B: Proc. muscularis;
C: Kieferwinkel; D: Corpus mandibulae
E: Ramus ascendens mandibulae
- Die
Alveolarfortsätze umfassen die Zahnwurzeln und atrophieren bei
Zahnverlust.
- 1:
Gelenkfortsatz-#; 2: # des Corpus mandibulae;
- 3: Median- und
Paramedian-#; 4: # des Proc. muscularis
-
Gelenkfortsatz-#
- 1: Kapitulum-#;
2: mittlere/hohe Kollum-#
3: tiefe Kollum-#; 4: Kollum-Basis-#
Halswirbelsäule
Kraniozervikaler Übergang
- Kondylen-#
nach Anderson und Montisano
- Instabilitätszeichen
kraniozervikaler Übergang
Obere
HWS
- Atlas-#
nach Lvine und Edwards
- Atlas-#
nach Gehweiler
- Jefferson-#,
- Atlanto-axiale
rotatorische Subluxation nach Fielding
- Dens-#,
- Hangman-#,
- Densdislokation,
- Beurteilungskriterien
obere HWS
- Instabilitätszeichen
HWS
- teardrop-#,
- Instabilitätskriterien
mittlere und untere HWS,
- Schipper-#,
-
Kraniozervikaler
Übergang
Kondylen-#
nach Anderson und
Montisano
|
Typ I:
|
Kondylen-Impaktierung
|
|
Typ
II:
|
Impaktierung
mit Basis- oder Kalotten-#
|
|
Typ
III:
|
Kondylen-Abscherung
|
Instabilitätszeichen kraniozervikaler
Übergang:
|
Dens-Basion-Distanz
|
>4-5 mm
|
|
Differenz bei
Funktionsaufnahmen
|
>1 mm
|
|
Dens-Atlas-Distanz
|
>3 mm
|
|
Atlas-Überhang
re+li
|
>7mm
|
|
prävertebraler
Weichteilschatten
Höhe C2
|
<7 mm
|
Obere
HWS
Atlas-#
nach Lvine und
Edwards
|
Typ I:
|
Berstung
(Jefferson-#)
|
|
Typ
II:
|
# hinterer
Bogen
|
|
Typ
III:
|
Trümmer-#
|
|
Typ
IV:
|
# vorderer
Bogen
|
|
Typ V:
|
# Massa
lateralis
|
|
Typ
VI:
|
# Proc
transversum
|
|
Typ
VII:
|
# Tuberculum
inferior
|
-
- C1-#
(Atlas-#) nach Gehweiler:
-
|
Typ
I
|
# vorderer
Bogen, meist mit Dens-#
|
|
Typ
II
|
# hinterer
Bogen, am häufigsten
|
|
Typ
III

|
Jefferson-#:
Atlasberstungs-# INSTABIL
mit asymm. Stellung des Dens, oder über
den 2. HWK hinausragende Atlas-Massive. Symmetrische ## der vorderen u.
hinteren Bögen; Ruptur des Lig. transversum:
- III/1:
keine Fragment-Dislokation
- III/2:
ventrale Dislokation und Angulation des
vorderen Bogens
- III/3:
zusätzliche ventrale Dislokation und
kraniale Abkippung des hinteren Bogens
|
|
Typ
IV
|
# Massa
lateralis
|
|
Typ
V
|
# Proc
transversum
|
- Atlanto-axiale
rotatorische Subluxation und Dislokation nach Fielding
-
|
Typ
I:
|
einfache
Rotation um den Dens ohne Ventralverlagerung; Lig. transversum intakt
|
|
Typ
II:
|
Rotation
um die gegenüberliegende Facette mit Ventralverlagerung um
mindestens 3,5 mm.
|
|
Typ
III:
|
Rotation
mit Ventralverlagerung um > 5 mm; beide Gelenke sind nach
ventral luxiert
Insuffizienz des Lig. transversum und der Ligg. alaria
|
|
Typ
IV:
|
seltene
dorsale Luxation
|
|
Typ
V:
|
(Levine
und Edwards) massive Dislokation
|
-

- Atlas-#
hinterer Bogen
- C2-#
(Dens-#, nach Anderson - D'Alonzo)

Typ I # Densspitze, meist
stabil
- Typ II #
an Densbasis, instabil
- Typ III #
an Densbasis und Körper von C2; stabil
C2-Hangman's-#:
# der Bogenwurzel des 2. HWK.

-
- Typen nach Effendi:
(AO 50-B1)
- Typ I:
Bogen-#, < 3mm disloziert
- Typ II: Bogen-#
mit Diskusruptur, Dislokation > 4mm oder Angulation >
11º ;
instabil
- Typ III:
Bogen-# mit Diskusruptur,
C2/3-Facetten-Luxation; instabil
-
Dens-Dislokation:
- Abstand der
Densspitze von derVorderkante des Foramen magnum um mehr als 4-5 mm
weist auf Instabilität hin
-

- Denszielaufnahme.
Die Kanten der Schneidezähne täuschen eine
Frakturlinie vor.
-

Densfraktur

- Fraktur
der Densbasis - D'Alonzo III
-

Hangman`s-fracture
Beurteilungskriterien obere HWS:
- stabil:
- - Subluxation
- - einseitige
Facettendislokation
- - Keil-#
- - # hinterer
Atlasbogen
- instabil:
- - beidseitige
Facettendislokation
- -
teardrop-fracture
- -
Hangman´s fracture
- - Jefferson #
- - Berstungs-#
-
Instabilitätszeichen
HWS:
-
Endplatten- Kippung
- gegeneinander von
> 11º macht Instabilität wahrscheinlich. Von
diesem Winkel müssen die Winkel der benachbarten WK- Paare
abgezogen werden (Vorzeichen beachten!
Hinterkanten- Versetzung um
> 3,5 (!) mm deutet auf Instabilität hin
teardrop-#:
- vorderer unterer
Kantenabriß als Zeichen für Verletzung des vorderen
Längsbandes. Instabilitätszeichen, wenn durch
Flexionstrauma entstanden.
Instabilitätskriterien
mittlere und untere HWS:
- -
Auffächerung der Proc.spinosi
- - anteriore
Bandscheibenverschmälerung
- - Verschiebung
> 3,5 mm
- - Angulierung
> 11º,
- - Divergenz der
Facetten-Gelenkflächen,
- - Verschiebung
der Facetten-Gelenkflächen >5 mm,
- -
prävertebraler Weichteilschatten in Höhe C6
>22 mm,
- - bilaterale
Facettendislokation,
- -
Abriß-# an ventrobasaler Kante (teardrop)
-
Schipper-#
- Abriß
des Proc. spinosus
-

Kompressionsfraktur
HWK 5. Der komprimierte Wirbel ragt über die vordere und
hintere Begrenzungslinie entlang den WK-Konturen hinaus. Dorsal besteht
eine Stufe zwischen HWK5 und 6.Kyphose mit Scheitel im frakturierten
Wirbel. Leicht klaffendes Facettengelenk. Instabilität.
-

- Kompressions-#
HWK 7 mit ventraler Luxation BWK 1. Abklemmung des
Rückenmarks. Links CT, rechts MRT.
-
-
Brustwirbelsäule
AO-Klassifikation
Charakteristika
der AO-Frakturtypen B und C
Instabilitätszeichen
3-Säulenmodell
nach Denis
Instabilitätszeichen
an den Säulen
DD
WK-#, Trauma,
Osteoporose
AO-Klassifikation
der
Brust- und Lenden-WS
(ausführlichere AO-Klassifikation siehe www.jend.de)
Die Wirbelsäule hat die Bezeichnung "5"; sie erhält 2
weitere Ziffern, die mit einem Punkt getrennt werden: die Ziffern 1,
2 bzw. 3 für HWS, BWS bzw. LWS und nach dem Punkt die Nummer
des
Wirbelkörpers.
Die Beschreibung
einer Impressions-#
des 11.BWK beginnt demnach mit: "52.11 A...".

- Typ A: Kompression
- A1: Impaktion
A2: Spaltung
A3: Berstung
- Typ B:
Distraktion durch Hyperflexion oder Hyperextension
- B1: durch
Intervertebralgelenke
B2: dorsal durch Wirbelbogen
B3: ventral durch Bandscheibe
- Typ C:
mit Rotation
- C1: Rotation +
Kompression
C2: Rotation + Distraktion
C3: Rotation + Abscherung
- Von A zu
C und von 1 zu 3 zunehmende Instabilität.
-
Charakteristika
der AO-Frakturtypen B und C
- Typ B (Flexion):
- - Kompression,
Fragmentierung und Berstung
- tear-drop-Fragment an Vorderunterkante
- interlaminäre oder interspinöse Aufweitung
- ventrales Wirbelgleiten
- Wirbelhinterkantenlinie unterbrochen
- luxierte oder blockierte Facettengelenke
- Typ B (Extension):
- - dreieckige
Ausriss-# aus der oberen vorderen Wirbelkörperecke
- dorsale Spondylolisthesis
- Wirbelbogen-#
- Typ C (Rotation):
- - starke
Fragmentierung mit Rotation und Dislokation der Fragmente
- Querfortsatz-# und/oder Rippen-#
- Facettengelenk-# oder -luxation
- Wirbelhinterkantenlinie unterbrochen
- zirkulär angeordnete Fragmente im CT
- Typ C
(Abscherung):
- - Distraktion und
Verschiebung zur Seite hin
- versetzte Achsen
- Querfortsatz-# und/oder Rippen-#
- verkippte Fragmente im CT
-
Instabilitätszeichen:
- Seitenbild:
- -
Hinterkantenkompression,
- -
Vorderkantenkompression bei Ruptur des hinteren Längsbandes,
- -
Wirbelkörperverschiebung > 2-3 mm
- - Kippung
> 5 Grad gegenüber Nachbarwirbeln
- - # der
posterioren Elemente
- a.-p.-Bild:
- - Kompression der
Seitenkanten mit Ruptur des hinteren Längsbandes,
- -
Wirbelkörperverbreiterung
- - Distanzierung
der Bogenwurzeln,
- - Versetzung der
Dornfortsätze
-
- 3-Säulenmodell
nach Denis
-
|

|
A: vordere
Säule
B: mittlere Säule
C: hintere Säule
Die Säulen schliessen Knochen und Bänder ein.
|
Eine
Wirbel-# ist stabil, wenn nur 1 Säule betroffen ist.
Die mittlere Säule kann nie allein betroffen sein.
-
Instabilitätszeichen
an den Säulen - diese Zeichen weisen auf eine
Verletzung einer weiteren Säule, d.h. Instabilität,
hin:
- vordere
Säule:
- "teardrop":
Abriss des vorderen Längsbandes.
- Kompression um
> 50%.
- Kippung der WK
um > 11º im Vergleich zur Kippung in den benachbarten
Segmenten.
- mittlere
Säule:
- Konturunregelmäßigkeiten
an der Wirbelhinterkante.
- Translation der
Hinterkanten um > 3,5 mm.
- Höhenminderung
an der Hinterkante.
- Distanzierung
der Bogenwurzeln im a.p.-Bild.
- hintere
Säule:
- Distanzierung
und Divergenz der Proc. spinosi.
- Fraktur der
posterioren Elemente.
- Lateralverschiebung
der Proc. articularis.
- Facettenverschiebung
um > 5 mm.
- Facettenartikulation
weniger als 50%.
- Facettenluxation
oder -versetzung.
-
WK-#:
DD osteoporotisch (1), traumatisch (2), degenerativ (3)
-
|
|
-
1
|
2
|
-
3
|
- posteriore
Höhenminderung
|
+
|
+
|
-
|
|
ballonierte
Bandscheibe
|
+
|
-
|
-
|
|
ap
WK-Verbreiterung
|
-
|
+
|
+
|
|
nur 1 WK
betroffen
|
+
|
+
|
-
|
|
Endplatten
sklerosiert
|
-
|
-
|
+
|
|
Spondylose
|
-
|
+
|
+
|
|
Spinalkanaleinengung
|
-
|
+
|
-
|
|
Kyphoseknick
in Höhe Bandscheibe
|
-
|
+
|
-
|

Kompressionsfraktur
BWK 12 mit Absenkung der Deckplatte um weniger als 50% der
Vorderkantenhöhe. Die Hinterkante ist erhalten. Stabile
Fraktur. AO-Klassifikation: A1.
-
-
Lendenwirbelsäule
Instabilitätszeichen
LWS
Instabilitätszeichen
lumbosakraler Übergang
Os
sacrum-# nach
Denis
Instabilitätszeichen
LWS:
- - Kompression
Vorder- und Hinterkante,
- - # oder
Fehlstellung der posterioren Elemente,
- -
Hinterkantenkompression,
- - kyphotische
Abknickung > 11º,
- - Flexion:
> 16% Translation,
- - Extension:
> 12% Translation
-
Instabilitätszeichen
lumbosakraler Übergang:
- -
Beugung: > 25% des WK-Sagittaldurchmessers
- - Überstreckung:
> 12%
- - relative
Kyphosierung > 19º
-
- AO-Klassifikation:
siehe oben bei BWS

Kompressions-#der Lendenwirbeldeckplatte. Abriss der
oberen
Vorderkante. Verschiebung des Wirbelkörpers nach dorsal.
Instabilität.
Os sacrum-#
nach
Denis
- Zone1:
Bereich der Alae
- Zone 2: Bereich
der Foramina
- Zone 3: Bereich
des zentralen Canalis sacralis

Os
sacrum-#
Thorax
Verschattungsmuster
im Thoraxbild
Ergussnachweis
Rippenserien-#,
Rippenstück-#
Sternum-#
Pneumatozele
Pneumothorax
Spannungspneumothorax
Tracheobronchiale
Ruptur
Aortenruptur
Zwerchfellruptur
-
Verschattungsmuster
im
Thoraxbild:
- Hypertransparenz:
- Pneumothorax
- Mediastinalemphysem
- Weichteilemphysem
- Pneumatozele
- Zwerchfellruptur
- verminderte
Transparenz:
- Kontusion,
Zerreissung
- Hämatom
- Hämatothorax
- Atelektase
- Zwerchfellruptur
- Mediastinalverbreiterung:
- Hämatom
- Aortenruptur
-
Ergussnachweis:
- ab 150ml im
Stehthorax
- ab 500ml im
Liegethorax
- ab 5ml im Thorax
in Seitenlage
Rippen-#:
-
- merke:
nicht die Rippenfraktur ist wichtig zu diagnostizieren, sondern
mögliche Folgen, wie Pneumothorax oder Hämatothorax!
- Rippenserien-#:
- > 3 Rippen
oder =>2 benachbarte Rippen.
Rippenstück-#:
- Doppelbruch
(paradoxe Beweglichkeit der Brustwand)
-

Rippen-## links. Verschiebung der Frakturenden um
Schaftbreite gegeneinander. Pneumothorax links mit Kollaps der Lunge
zum Hilus hin. Hämatothorax.

-
- Sternum-#
-
- traumabedingte
Pneumatozele
-

- traumatische
Lungenzyste, Rückbildung innerhalb von 3 Wochen.
-
Pneumothorax
(auf Liegeaufnahme ventral):
- - tiefer
Randsinus (deep sulcus sign).
- Hypertransparenz des zwerchfellnahen Abdomens.
- ungewöhnlich scharfe Konturen von Herz und Mediastinum.
- scharfe Kontur des medialen Zwerchfellanteils und der angrenzenden
Wirbelsäule.
-
- Spannungspneumothorax
- -
Mediastinalverschiebung zur Gegenseite.
- tiefstehendes oder abgeflachtes Zwerchfell.
- -
Kompressionsatelektase.
-
Tracheobronchiale
Ruptur
- -
therapierefraktärer oder progressiver Pneumothorax.
- -
Weichteilemphysem
- - interstitielles
Emphysem (Aufhellungsbänder entlang den Bronchien)
- -
therapierefraktäre oder progressive Atelektase
- -
Konturunregelmäßigkeit der Bronchuswand
- - "falling
lung"-Zeichen.
-
Aortenruptur
- -
Mediastinalverbreiterung > 7 cm.
- - Verlagerung des
Endotrachealtubus oder der Magensonde nach rechts.
- - Absenkung des
linken Hauptbronchus
- - Verdichtung im
Bereich des aortopulmonalen Fensters.
- - Obliteration
des Aortenbogens/ der A. descendens.
- - links apikale
Verdichtung (apical cap).
Zwerchfellruptur
- -
Zwerchfellhochstand mit Plattenatelektase.
- -
Konturunschärfe.
- - Darmgasmuster
- -
Mediastinalverlagerung.
- - oft starke
zeitliche Verzögerung (Monate bis Jahre)
-
Abdomen
-
Lebertrauma
Milztrauma
Nierentrauma
-
Lebertrauma
-
- Grad I:
- Zerreissung
< 1 cm tief;
subkapsuläres Hämatom < 10% der
Leberoberfläche
- Grad II:
- Zerreissung 1-3
cm tief; zentrales oder subkapsuläres Hämatom 1-3 cm.
- Grad III:
- Zerreissung
tiefer als 3 cm; zentrales oder subkapsuläres Hämatom
> 3 cm
- Grad IV:
- Destruktion oder
Devaskularisation eines Leberlappens; Hämatom > 10 cm.
- Grad V:
- Destruktion oder
Devaskularisation beider Leberlappen. Abriss des Leberstiels.
-

Lebertrauma Grad III
-
Milztrauma
-
- Grad I:
- Zerreissung
< 1 cm tief;
subkapsuläres Hämatom < 1 cm
- Grad II:
- Zerreissung 1-3
cm tief; zentrales oder subkapsuläres Hämatom 1-3 cm.
- Grad III:
- Zerreissung
tiefer als 3 cm; zentrales oder subkapsuläres Hämatom
> 3 cm
- Grad IV:
- Fragmentierung
oder Devaskularisation
-

Milzruptur Grad III
Nierentrauma
-
- Grad I:
- Hämaturie,
unauffällige Bildgebung.
Nierenkontusion.
nicht raumforderndes subkapsuläres Hämatom.
- Grad II:
- Kortexeinriss
< 1cm.
nicht raumforderndes perirenales Hämatom.
- Grad III:
- Einriss in Kortex
und Medulla > 1 cm.
- Grad IVa:
- Parenchymeinriß
bis ins Pyelon.
- Grad IVb:
- Nierenarterien,
-venen-Läsion mit umschriebener Blutung. Thrombose einer
Segmentarterie.
- Grad Va:
- Fragmentiertes
Nierenparenchym
- Grad Vb:
- Abriss oder
Thrombose der Nierenhauptarterie.

- Nierenruptur
links Grad Va.

Nierentrauma
Grad Vb: Gefässabriss, avaskuläre linke Niere
Becken
Beckenaufnahme
a.-p.
Ala-
und
Obturator-Aufnahmen
Becken-,
Beckenring-#, AO-Klassifikation
Azetabulum-#
nach Judet und Latournel, Beckenpfeiler
Malgaigne-#,
Dashboard-#,
-

Ala- und Obturator-Aufnahmen
-
AO-Klassifikation Becken-#, Beckenring-#:
(ausführlichere AO-Klassifikation siehe www.jend.de)
-
- 61A: hinterer
Beckenrring intakt;
- isolierte
# Beckenschaufel, Spinae, Os pubis-Äste, Quer-# des Sakrums
ohne bedeutende Fragmentverschiebung; stabil

- 61A1: Abriß-#
an Beckenschaufel:
- 61A2: Beckenschaufel-#
, transpubische # (direktes Trauma)
- 61A3: tiefe
Quer-# des Os sacrum
-
- 61B: hinterer
Beckenring inkomplett unterbrochen, d.h. partiell instabil um
Körperlängsachse

- 61B1 Symphysensprengung
und ventrale Bandruptur am ISG: "Open Book-Verletzung"; inkomplette
Unterbrechung des dorsalen Ringes
- 61B2 Innenrotation
bei Kompression von lateral, Symphysensprengung.
Übereinanderschieben des vorderen Beckenringes; inkomplette
Unterbrechung des dorsalen Ringes, einseitig
- 61B3 bilaterale
B1#; B1#+B2# oder bilaterale B2#:
- beidseitige
inkomplette Unterbrechung des dorsalen Ringes
-
- 61C: komplette
Unterbrechung des hinteren Beckenringes; völlige Verschiebung
einer Beckenhälfte: "vertical shear"

- 61C1: einseitig:Symphysensprengung
und komplette Unterbrechung des dorsalen Ringes einseitig
- 61C2: einseitig
komplett, gegenseitig inkomplett. Symphysensprengung . komplette
Unterbrechung des dorsalen Ringes, einseitig komplett
- 61C3:
komplette Unterbrechung des dorsalen Ringes bilateral und
Symphysensprengung. Komplette Unterbrechung des dorsalen Ringes
-

Vordere
Beckenringfraktur rechts. Die nach rechts gedrehte Aufnahme
(Ala-Projektion) zeigt die Stufenbildung am lateralen Schambein
-

Hintere
Beckenring-# links mit Bruchlinie durch das linke Os sacrum.
-
Azetabulum-# nach Judet
und Latournel:
Beckenpfeiler:

- 1. Fünf
einfache Frakturtypen (von seitlich gesehen; rechts ist ventral)
-
|

|
|
|

|
|
|

|
transazetabulärer
Querbruch
(trans-tektale,
juxta-tektale oder infra-tektale)
|
- 2. Fünf
kombinierte Frakturtypen:
- - hintere Wand +
hinterer Pfeiler
- - Quer-# +
hintere Wand
- - T-# (ventrale
Quer-# + hinterer Pfeiler)
- - vorderer
Pfeiler + dorsale Quer-#
- - 2-Pfeiler-#
AO-Klassifikation
der Azetabulum-# (ausführlichere AO-Klassifikation
siehe www.jend.de)
-
- 62A1: 1-Pfeiler-#,
hinterer Acetabulumrand, teilweise Gelenkbeteiligung.
- 62A2: #
hinterer Pfeiler-#, teilweise Gelenkbeteiligung.
- 62A3: #
vorderer Pfeiler-#, teilweise Gelenkbeteiligung.
-
62B1: Quer verlaufende #, teilweise
Gelenkbeteiligung.
- 62B2: Quer
verlaufende, T-förmige #, ein Schenkel durch For. obt.
verlaufend, teilweise Gelenkbeteiligung.
- 62B3: Quer
verlaufende, T-förmige #, ein Schenkel durch vorderen
Pfannenrand oder vorderen Pfeiler , teilweise Gelenkbeteiligung.
-
62C1: vollständige
Gelenkbeteiligung, mit beiden Pfeilern, hoher Verlauf.
- 62C2: vollständige
Gelenkbeteiligung, mit beiden Pfeilern, tiefer Verlauf.
- 62C3: vollständige
Gelenkbeteiligung, mit beiden Pfeilern, und Beteiligung des SI-Gelenkes.
-

Vordere Beckenringfraktur rechts und
Azetabulumfraktur links
-

2-Pfeiler-# rechts

Luxations-#, Azetabulumhinterwand

-
-
-

Alte,
verheilte Dashboard-#
-
-
- Malgaigne-#:
Symphysensprengung oder # beider Rami ossis pubi, oder
auch der gegenseitigen Schambeinäste
- und
- # des Sakrums
oder des Ileum oder IS-Fugen-Sprengung.
- Dadurch kann es
zu einer vertikalen und dorsalen Verschiebung einer
Beckenhälfte kommen.
-

Vordere und hintere Beckenringfraktur.
(Malgaigne-Fraktur). Sprengung des Ileosakralgelenkes mit Stufenbildung.
-
Hüfte
und Femur
-
CCD-Winkel,
Antetorsions- Winkel
Hüftluxation,
Schenkelhals-#
Varus-,
Valgus-Fehlstellungen
AO-Klassifikation
proximale Femur-#
Pipkin-#
Pauwels-#,
Garden-Index
Garden
#-Typen
Endoprothese
(TEP)
Periprothetische
# bei TEP (Bethea,
Mont-Maar, Johansson, Cooke und Newman, Vancouver,
Hockertz)
Knochenkerne
und Synostosierung
am Becken
Intertrochantere # (Boyd-Griffin)
subtrochantere # (Fielding, Zickel)
Femurschaft-#
AO-Klassifikation
Femurschaft-#
distale
Femur-#
AO-Klassifikation
distale Femur-#
Periprothetische
# bei Knie-TEP
-
CCD-Winkel
- (Caput-Collum-
Diaphysenwinkel): 125º;
-
Antetorsions-Winkel
(ATW): 15º±12º (Jend 1986);
intraindividuelle Seitendifferenzen bis 12º sind normal
(Reikeras 1982)
-
- ATW-Messung
mittels CT oder besser MRT:

- 1.
Kondylentangente
2. Kopf-Hals-Achse : (a) Mittelpkt eines in den Kopfanschnitt
eingepaßten Kreises und (b) proximale Halsmitte .
Hüftluxationen:

A: Luxatio ischiadica; B: Luxatio iliaca
- C: Luxatio
obturatoria; D: Luxatio pubica
-
Schenkelhals- #:
- A: mediale
(intrakapsulär)
- B: zervikale
- C: laterale
(extrakapsulär)
- proximale
Femur- #:
- D, E: pertrochantere
#:
- - einfache,
"stabile" #,
- Mehrfragment-#, instabil,
- Mehrfragment-# mit subtrochanteren Verlauf - sehr instabil.
- F: subtrochantere
#
-
Varus- und
Valgus-Fehlstellungen

-
AO-Klassifikation
proximaler Femur (AO 31A -C) (ausführlichere
AO-Klassifikation siehe www.jend.de)

-
31
A: Trochanterenregion (zwischen
Linea intertrochanterica und Horizontalen am unteren Rand des
Trochanter minor)
- 31
A1: Pertrochanter einfach (stabil)
- 31
A2: Pertrochanter, mehrfragmentär
(instabil)
- 31
A3: Intertrochanter d.h. distal des Tr.
major und proximal des Trochanter minor

31
B: Schenkelhals-#
- 31
B1: subkapital, wenig disloziert
- 31
B2: transzervikal
- 31
B3: subkapital, disloziert
-

31
C: Femurkopf-#
-
- 31
C1: Reine Spaltung
- 31
C2: Reine Impression
- 31
C3: Kombination von 2 ##:

-
Pipkin-Frakturen
des Femurkopfes:
- I: unterhalb der
Fovea capitis
- II: Fovea
einbezogen
- III: I oder II
mit medialer Schenkelhals-#
- IV: mit # des
dorsokranialen Azetabulumrandes
-
Pauwels-#:
-
- Pauwels I:
< 30º (eingestaucht, stabil); II:
30-70º; III: > 70º

mediale
Schenkelhalsfraktur rechts
-

Laterale
Schenkelhalsfraktur ohne Dislokation

pertrochantere
Schenkelhalsfraktur; Gamma-Nagel-Versorgung
-
-

- Winkel der
lasttragenden Trabekel zur Schaftachse
- Ap-Aufnahme:
160º
- Laterale Aufn.:
180º
- Nach manueller
Reduktion einer Hüftnahen # sind Winkel von 155-180º
akzeptabel
-

- Garden
#-Typen
beurteilt wird die Kontinuität der
Schafttrabekel in die Kopftrabekel
-
- Typ I:
- Eingestaucht
(impaktiert); Aufrichtung der Kopftrabekel.
- (bei Abduktions#)
Typ II:
- Nicht impaktiert,
nicht disloziert; Unterbrechung der Trabekel ohne Abwinkelung (bei
Adduktions#)
Typ III:
- Disloziert;
Trabekel medial noch in Kontakt.
Typ IV:
vollständig disloziert; Kopffragment ohne
Kontakt zum Schenkelhals.
-
Endoprothesen
(TEP)-Beurteilung:
Kontrollintervalle
nach Implantation 1, 3, 5 und 10 Jahre
- Schaftposition
- Spitze zentral in
Markhöhle
- Hüftkopfzentrum
auf Höhe der Trochanter major-Spitze.
-

Hilfslinien
zur
Beurteilung einer Pfannenmigration:
- Pfanneneingangs-
Ebene:
-
bei normalem Gelenk ca. 42º, bei
Kunstpfanne 40-50º. Im Verlauf ist Verkippung unter
5º normal
-
- Pfannenhöhe
- superoinferior:
< 5 mm Änderung im Verlauf normal
- mediolaterale
Pfannenposition: < 2 mm im Verlauf normal
-

- 1: Tangente an
Sitzbeinhöcker (alternativ Troch.maj.)
- 2: Senkrechte auf
(1) medial der Köhlerschen Tränenfigur (oder eines
anderen medialen Fixpunktes)
- 3:
Pfannenzeentrum mit Senkrechter auf (1)
- A:
superoinferiore Position des Pfannenzentrums vom Pfannenzentrum bis zur
Linie (1)
- B: mediolaterale
Position. Abstand der Senkrechten (2) und (3) auf (1).
Beinlängenänderung durch
Hüft-TEP
- Abstand des
Trochanter minor oder major zur Tangente an die Sitzbeinhöcker
Implantat-Lockerungszeichen:
- Pfanneninklination:
- 40 - 50º
; Veränderungen von mehr als 5º im Verlauf
- Pfannenhöhe
- Änderung
um > 5 mm im Verlauf
- mediolaterale
Pfannenposition: > 2 mm im Verlauf
Zonenbenennung im Kopfbereich nach Delee und
Charnley (linkes Bild)
- Zonenbenennung
im Schaftbereich nach Gruen (rechtes Bild)
-

Implantatlockerungszeichen bei zementierter TEP:
1.
Sichere
Zeichen:
- - komplette
Aufhellungslinie > 2 mm
- -
Positionsänderung > 5 mm oder > 5º
assymmetrische Position des Kopfes in der Pfanne (Abrieb)
- - Zementfrakturen
(meist bei "Nachsinken")
- - komplette
Aufhellung zwischen Implantat und Zement bei rauher
Oberfläche (bei glatter
Implantatoberfläche kann es sich um normales "Nachsinken"
handeln)
2.
Unsichere
Zeichen:
- - inkomplette
Aufhellung > 2 mm
- - komplette
Aufhellung < 2 mm
- - Einsinken des
Prothesenschaftes < 5 mm
bei
zementfreiem
Implantat:
-
Progrediente Lysen
und Knochendefekte
normal
bei
zementfreiem Implantat sind:
- - Aufhellung nur
in den Zonen 1 oder 7,
- - durchgehende
Aufhellungslinie mit Einsinken < 5 mm in ersten Wochen post Op,
- - feine
Aufhellungslinie zwischen Implantat und Knochen (Mikrobewegung),
- - kortikale
Hypertrophie am distalen Schaft
- - proximaler
Knochenverlust in trochantären Zonen 1 und 7
- - nach mehr als
10 Jahren im Schaftbereich sekundäre Markhöhle mit
Trabekularisierung
TEP-Infektion
- - Schmerzen oft 3
- 6 Monate vor radiologischen Zeichen
- - progrediente
Aufhellung oder Lysen im 1. Jahr (DD Lockerung!)
Abrieb
- - Dickenabnahme
einer Prothesenkomponente
- - exzentrische
Lage des Kopfes
- - Osteolysen und
Granulombildung an gelenknaher Innenseite
-
-
Periprothetische Fraktur bei TEP
- (Bethea,
Mont-Maar, Johansson, Cooke und Newman, Vancouver, Hockertz)
-
Klassifikation
nach
Bethea
A:
Prothesenspitze und distal der Spitze
B: im Prothesenschaftbereich
C: Mehrfragment- und Trümmer-##
proximal
der
Schaftspitze

Klassifikation
nach
Mont und Maar:
Typ
1: trochanternahe
Typ 2: im Bereich des Prothesenschaftes
Typ 3: im Bereich der Prothesensoitze
Typ 4: distal der Prothesenspitze
Typ 5: Trümmer-##, nicht nur im
Prothesenbereich,
sondern auch distal davon

Klassifikation nach Johansson:
- Typ I: #
proximal der Schaftspitze; der Prothesenschaft liegt weiterhin in der
Markhöhle.
- Typ II: die
# reicht über den Prothesenschaft hinaus nach distal; der
Schaft ist aus dem Markkanal disloziert.
- Typ III:
# vollständig distal der
Prothesenschaftspitze, bzw., falls knienahe, proximal einer liegenden
Knie-TEP:
-

-
-
Cooke
und Newman Klassifikation:
- Typ I:
- Schaftsprengung
mit multiplen Fragmenten. Die Prothese ist stets locker und die Fraktur
ist deshalb instabil.
- Typ II:
- Schrägfraktur
um den Schaft herum. Der Frakturtyp ist stabil, aber es bestehen meist
Lockerungszeichen.
- Typ III:
- Querfraktur an
der unteren Spitze des Schaftes. Die Fraktur ist instabil, aber die
Festigkeit der Prothese ist meist nicht beeinträchtigt.
- Typ IV:
- Fraktur deutlich
distal der Prothese. Die Fraktur ist instabil, aber die
Prothesenhalterung ist nicht beeinträchtigt.
-

Vancouver-Klassifikation:
|
Typ
|
#-Lokalisation
|
Subtyp
|
|
A
|
Regio
trochantria
|
Ag:
Trochanter major
AL: Trochanter minor
|
|
B
|
distal
des Troch.major bis zur Region der Prothesenspitze
|
B
1: stabile Prothese
B 2: lockere Prothese
B 3: schlechte Knochenqualität
|
|
C
|
weit
unterhalb des Prothesenschaftes
|
|

Klassifikation nach Hockerts,
unterscheidet nach Lokalisation (A, B, C), Prothesenstatus (lockere
Prothese A3, B3, C3) und Prothesentyp (Primärprothese
A1-B1-C1),
Langschaftprothese A2-B2-C2)
-

ausgewanderte
Pfanne links (Prothesenlockerung)
-

Prothesenlockerung
mit Resorption um den Schaft herum
-
Knochenkerne am
Becken:
Alter (in Jahren) des Autretens und der Verschmelzung der
Epiphysenfugen ( Auftreten / Verschmelzen), mod. nach
Birkner
Synostosierungszeiten der Y-Fuge und der
Synchondrosis ischiopubica

intertrochantere #

Typ i: linear intertrochanter
Typ II: mit Trümmer # im Bereich der Trochanteren
Typ III: Trümmer-# mit subtrochanteren Anteil
Typ IV: Schräg-# des Schaftes mit Ausdehnung in die subtrochantere Region
subtrochantere #
|

|
Fielding Klassifikation:
I: Höhe Trochanteer minor
II: bis 2,5 cm unterhalb Tr.minor
III: 2,5-5,0 cm unter Tr. minor |
Zickel Klassifikation
|

|
Typ I: kurze, lineare Schräg-#, evtl mit Biegungskeil
Typ II: lange, lineare Schräg-#, evtl mit Biegungskeil
Typ III: hohe oder tiefe Quer-#
|
Femurschaft-#:
ab 10 cm distal des Trochanter minor
AO-Klassifikation der Femurschaft-#
(32) (ausführlichere AO-Klassifikation
siehe
www.jend.de)
- 32 A
einfache Schaft-#
- 32 A1
Spiral-#
- 32 A2
Schräg-#
- 32 A3
Quer-#

-
- 32 B
Keil-#
- 32 B1
Torsions-# mit Drehkeil
- 32 B2
mit einzelnem Biegekeil
- 32 B3
mit fragmentiertem Biegekeil

- 32
C Mehrfragment-Torsions-#
- 32 C1
Mehrfragment-Torsions-#
- 32 C2
Etagen-#
- 32 C3
irreguläre #

-
distale Femur-#:
- -
extraartikulär, einfach oder mit Fragmenten,
- monokondylär
- bikondylär, Y-förmig einfach oder komplex.
AO-Klassifikation distale Femur-# (AO 33) (ausführlichere
AO-Klassifikation siehe www.jend.de)
-
- 33 A
extraartikuläre, suprakondyläre #
-
- 33 A1
einfache suprakondyläre #
- 33 A2
metaphysäres Keilfragment
- 33 A3
komplexe metaphysäre #

- 33
B Teilgelenkbeteiligung
-
- 33 B1
sagittal durch lateralen Kondylus
- 33 B2
sagittal durch medialen Kondylus
- 33 B3
frontaler Frakturverlauf:

- 33C
multifragmentäre Gelenk-#
- 33 C1
artikulär und
metaphysär monofragmentär
- 33 C2
artikulär mono-,
metaphysär multifragmentär
- 33 C3
multifragmentär

-
Knie
Ottawa
knee rules
Kniebinnenschäden:
- Kontusion,
- Segond-#,
- Osteochondrosis
dissecans,
- Meniskus-
Riß,
- Kreuzbandriß,
- Kollateralbandverletzungen,
- unhappy
triad
- Patella:
- Patellaformen,
Patellahöhe,
- Patellaluxation,
- Chondropathia
patellae,
- Patella-#
Patella-# nach Sanders
AO-Klassifikation
Patellafrakturen
osteochondrale Sleeve-#
- Tibiakopf-# nach Hohl
Eminentia-# nach Meyers
und McKeever
Tuberositas
tibiae-# nach Watson-Jones-Ogden
- AO-Klassifikation
proximaler Tibia-#
Knie-Endoprothese
Periprothetische
#
Knochenkerne
-
Ottawa
knee rules
- Bei einem
Knietrauma muß geröntgt werden (weil eine #
wahrscheinlich ist) wenn:
- - Patient
> 55 Jahre alt ist, oder
- isolierter Schmerz der Patella besteht, oder
- - Druckschmerz am
Fibulaköpfchen, oder
- keine 90Grad-Beugung möglich ist, oder
- keine Belastung möglich ist, akut oder bei Untersuchung (4
Stufen steigen); Gewicht kann nicht 2x hintereinander auf jede untere
Extremität verlagert werden.
- Kniebinnenschäden:
-
- Kontusion:
Ödem im Knochenmark (MRT) als Begleitverletzung (im Bild unten
im Kondylus)
Segond-#:
- Knöcherner
Kapselausriß am lateralen Tibiaansatz (MRT).
Begleitverletzung bei Ruptur des vorderen Kreuzbandes.
Osteochondrosis dissecans:
-
- Frühes
Stadium: intakter Knorpel (MRT)
Späteres Stadium:
- defekter Knorpel
- zystischer Defekt im Dissekat
- Flüssigkeit im Randbereich
- kein KM-Enhancement im Grenzbereich
Meniskus-Degeneration und Meniskusriss im MRT
-

-
- Meist wird keine
Grad-Einteilung vorgenommen, sondern der Befund zur Orientierung des
Endoskopiker beschrieben.
Grad I
und II:
fleckige und streifige Signalanhebung (kann bei älteren
Patienten auch die Oberfläche erreichen, wie Grad III) (A)
Grad III:
Linie erreicht eine oder beide Oberflächen.
Horizontalriß, kannneben das Tibiaplateau luxieren (B)
Grad IV:
Longitudinalriß, oft traumatisch (C). Langer
Longitudinalriß (Korbhenkel), kann sich nach medial verlagern
(D). Radiale Risse; setzen sich manchmal longitudinal fort (Papageien-
Schnabel) (E).
Grad V:
diffuse Signalanhebung.

MRT: Meniskus-Riss im Hinterhorn, an die
Unterfläche ziehend

MRT: Korbhenkelriss am Hinterhorn des Aussenmeniskus
-
- Kreuzbandriß
im MRT: Vorderes Kreuzband,

-
- direkteZeichen:
- A:
Diskontinuität
- B: horizontaler
oder vertikaler Verlauf
- C:
Signalerhöhung
- direkte,
unsichere Zeichen:
- D: unscharfe
oder gewellte Konturen
- E: Verdickung
F: fehlende Abgrenzbarkeit
- indirekte
Zeichen:
- - Kontusionen
posterolat. Tibiaplateau und lat. Femur- Kondylus
- -
Meniskusläsionen
- - Buckelung des
hinteren Kreuzbandes
- - anteriore
Subluxation der Tibia um >7mm (Hinterkanten)
- - Verletzung
des Hoffaschen Fettkörpers.
-

Ruptur des vorderen Kreuzbandes
Riß des hinteren Kreuzbandes:
durch Druck auf
ventrale Tibia bei gebeugtem Knie (z.B. Dashboard-Injury), selten bei
Hyperextension.
Begleitverletzungen:
Kontusionsherde in anteriorer Tibiakonsole und im lateralen
Femurkondylus
Kollateralbandverletzungen (MRT):

- I: Ödem;
II: partielle Ruptur; III: vollständige Ruptur
-
unhappy triad

- (bei
Valgusbelastung):
1: Ruptur vorderes Kreuzband
2: Ruptur mediales Kollateral- Band
3. Riß medialer Meniskus
Patella
-
- Patellaformen
nach Wiberg:

- Typ I:
Normalform
Typ II: verkürzte, aber noch konkave
mediale Gleitlager
Typ III: verkürzte, konvexe Gleitlager
Typ IV: Jägerhutform, nach lateral
ausladend
Patellahöhe
(bei 30 Grad gebeugtem Knie):

Patella alta: Hochstand (bei Ruptur des Lig.
Patellae); Patella bacha: Tiefstand.
-
- Insall-Salvati-Index:
(Pol-zu-Pol-Distanz) / (Länge des Lig.patellae) ~ 1,0
± 0,2
-
-
Chondropathia
patellae:

- Gradeinteilung im
MRT:
I: normale Dicke und Kontur, aber
Signalveränderung
II: oberflächliche
Irregularitäten
III: Defekt, aber Knochen bedeckt
IV: freiliegender Knochen ("Glatze")
Patellaluxation
-
- 1: Kippung der
Patelle nach lateral
2: Ruptur / Dehnung des medialen Retinakulums
- 3:
Hämarthros
4: Kontusionsherde am medialen Rand der Patella und ventral am
lateralen Kondylus
- evtl. osteochondrale Defekte
-

-
- Patellaluxation
mit osteochondralem Ausriss. Jägerhutform.
Patella-#:
- - Quer-#,
- -
Längs-#,
- - Polabbruch
Patella-# nach Sanders:
- A: nicht
dislozierte # (#-Spalt < 3mm, <2mm Gelenkstufe
- sternförmige #
- Quer-#
- Längs-#
-
- B: dislozierte ##
- ohne Trümmerzone (zentrale Quer-#, # der Patella-Pole)
- mit Trümmerzone (sternförmige #, Quer-#, # der
Patella-Pole, # mit starker Zertrümmerung und erheblicher
Dislokation)
- Zur DD Patella
bipartita / tripartita Vergleich mit Gegenseite!

Patellaquerfraktur
- AO-Klassifikation
Patellafrakturen (AO 91)
-
- AO 91 A:
Längs-#
-
- 91 A1:
nicht dislozierte Längs-#
- 91 A2:
dislozierte Längs-#
- 91 A3:
Längsf-# mit Zusatzfragment
- AO 91 B:
Quer-#
- 91 B1:
Polabriß ohne Gelenkbeteiligung
- 91 B2:
einfache Quer-#
- 91 B3:
Quer-# mit Zusatzfragment oder doppelte Quer-#
- AO 91 C:
Mehrfragment-# ("stellare #")
- 91 C1:
Mehrfragmentf-# ohne Dislokation
- 91 C2:
Mehrfragment-# (Dislokation kleiner 2mm)
- 91 C3:
Mehrfragment-#mit Berstung (Dislokation
größer 2mm)
Osteochondrale
Sleeve-# bei Jugendlichen
-
|

|
neben dem
knöchernen wird ein Teil des retropatellaren Knorpels
scheibenförmig ausgerissen.
|
Tibiakopf-#
nach Hohl:
-
- I: gering
disloziert;
II: umschriebener Depressionsbruch
III: Spalt-Depressionsbruch ;
IV: vollständige kondyläre Depression;
V: bikondyläre Depressionsfraktur
-
Eminentia-#
nach Meyers und McKeever (A1 nach AO)
-

- Typ I: minimal
disloziert
- Typ II:
mit anteriorer Anhebung
- Typ III:
komplette Lösung des Fragmentes
- (Typ IV):
III+Rotation
-
Tuberositas
tibiae-# nach Watson-Jones-Ogden:
-

- Typ I A:
# durch das Ossifikationszentrum der Tuberositas
- Typ 1 B:
- mit Verlagerung
Typ 2 A: Abriß der ganzen Tuberositas
Typ 2 B: - mit Verlagerung des
Ossifikationszentrums
Typ 3 A: Ausstrahlung in das Knie mit geringer
Verlagerung
Typ 3 B: - mit Verlagerung des
Ossifikationszentrums
-
-

Patellarsehnenruptur
mit
knöchernem Ausriss an der ventralen Tibiakante.
-
AO-Klassifikation
proximaler Tibia-# (AO 41) (ausführlichere
AO-Klassifikation siehe www.jend.de)
-
- 41 A
extraartikuläre # oder knöcherne Ausrisse
- 41 A1
extraartikuläre # oder
knöcherne Ausrisse
- 41 A2
metaphysär, monofragmentär
- 41 A3
metaphysär multifragmentär

- 41
B teilweise Gelenkbeteiligung (d.h. keine Stufenbildung
im Gelenk; es wird lediglich von einer Fissur erreicht)
- 41 B1
Spaltbruch
- 41 B2
Impressions-#
- 41 B3
Impressions-Spalt-#

-
- 41 C
vollständige Gelenk-# (d.h. mit Stufenbildun im
Gelenk)
- 41 C1
artikulär und
metaphysär monofragmentär
- 41 C2
artikulär mono-,
metaphysär multifragmentär
- 41 C3
multifragmentär:

-

- lateraler
Tibiaspaltbruch, im MR mit bone-bruise erkennbar
-
- Knie-Endoprothesen-Beurteilung
Normalbefunde
an
der Tibiakomponente (ap und laterale Projektion):
- - senkrecht zur
Tibiaachse oder weniger als 2º Varusstellung
- - kein
Überstand in beiden Ebenen
- - posteriorer Slope
0 - 7 - 10º
- -
Gelenkhöhe im Verhältnis zur präoperativen
Gelenkfläche, zu messen von der Tuberositas tibiae aus.
Normale
Befunde an
der Femurkomponente (laterale Projektion)
- - laterale
Femurachse steht senkrecht zur Implantatachse
- - anterior
Abschluss mit Kortikalis
- - posterior
Kondylen rekonstruiert
Normale
Patellaposition
- - 10 - 30 mm
über Gelenklinie
- - in axialer
Projektion symmetrischer Kontakt zu den femoralen Gleitflächen
Implantatlockerung
- - > 2mm
Saum
- - progredienter
Saum
- -
Zementfragmentation
- -
veränderte Position des Implantates
Infektion
- - Schmerzen und
Bewegungseinschränkung
- - radiologische
Veränderungen sehr verspätet
- -
Polyethylenabrieb
- - Gleitschicht 8
mm
-
-
-
-
Periprothetische
Fraktur bei Knie-Endoprothese
-
- Neer Klassifikation,
modifiziert von Merkel
- Typ I:
- Geringfügig
dislozierte suprakondyläre Fraktur.
- Typ II:
- Dislozierte
suprakondyläre Fraktur.
- Typ III:
- Mehrfragmentfraktur
suprakondylär.
- Typ IV:
- Fraktur an der
Spitze eines femoralen Prothesenschaftes.
- Typ V:
- Jede Art der
Tibiafraktur.
-
- Klassifikation
nach Rorabeck:
Typ I:
# undisloziert, Prothese intakt
Typ II: # disloziert, Prothese intakt
Typ III: # disloziert / nicht disloziert, Prothese
gelockert

-
Knochenkerne:
Auftreten und Verschmelzung der Epiphysenfugen ( / ),
mod. nach Birkner.
- Lun.-Mo.:
Schwangerschafts-Monat
-
Unterschenkel
Unterschenkel-#
AO-Klassifikation der Tibiaschaft-#
Pilon tibial-#,
posttraumatische Tibia-Torsion
Pilon tibial-# nach Rüedi-Allgöwer
Tillaux-#
Marmor-Lynn 3-Ebenen-#
Maison-Neuve-#,
AO-Klassifikation der distalen Tibia bzw. Fibula
Unterschenkel-#
-

gemeinsame # von Tibia und Fibula; AO 42-A3.3.
AO-Klassifikation
der Tibiaschaft-# (ausführlichere AO-Klassifikation
siehe www.jend.de)
42 A einfache diaphysäre #
- 42 A1
spiralig
- 42 A2
schräg (> 30º)
- 42 A3
quer (< 30º)

- 42B
Keil-#
- 42B1
Drehkeil
- 42B2
Biegungskeil
- 42B3
fragmentierter Keil

-
- 42C
Mehrfragment-#
-
- 42C1
spiralig
- 42C2
Etagen-#
- 42C3
irreguläre #


Tibia-Schräg-#
Tibiatorsion,
posttraumatisch
Messung mit CT oder MRT
-

1. Tangente an die
Tibiahinterkante
2. Gerade durch 2 Punkte: (a) Halbierungspunkt der Sehne über
die Incisura fibularis und (b) Mittelpunkt eines Kreises, der die Inc.
fib. einschließt und den Mall. med. ausschließt.
Normalwert:
42± 9º (Jend 1980); 15º intraindividuelle
Differenzen sind normal.
-
Pilon tibial-#
nach
Rüedi-Allgöwer:
I: Spaltbruch ohne Fehlstellung
II: Spaltbruch mit
inkongruenten
Gelenkflächen, 1 oder mehr Fragmente disloziert
III: Kompressionsfraktur mit Fehlstellung
der
gewichttragenden Segmente, Zertrümmerung
Tillaux-#

Eine Stufe von
> 2mm ist eine
OP-Indikation. Bei Jugendlichen entspricht dieser Typ der
Epiphysenfugen-# nach Salter-Harris II.
3-Ebenen-#
oder
Marmor-Lynn-#, triplanare #.
Die # erstreckt
sich aus der
Epiphysenfuge heraus weiter in frontaler oder sagittaler Ebene zur
Kortikalis der Tibia.
Wagstaffe-LeFort-#
 |
medialer fibularer
Ausriß am Ansatz des vorderentibio-fibularen Bandes. |
Maison-Neuve-#
- - hohe Fibula-#.
- - Riß
der Syndesmose
- - Sprengung der
Malleolengabel
- - evtl.
Riß der Membrana interossea,
- - evtl.
Riß des Lig deltoideum,
- - evtl.
Innenknöchel-#,
- evtl. # des hinteren Volkmann-Dreiecks
-
- AO-Klassifikation
der distalen Tibia bzw. Fibula (43) (ausführlichere
AO-Klassifikation siehe www.jend.de)
-
- 43 A
extraartikuläre Fraktur
- 43 A 1 einfache
Fraktur
- 43 A 2 Keilfraktur
- 43 A 3
extraartikulär, Mehrfragment-#

-
- 43 B
partielle Gelenkbeteiligung
- 43 B 1 reine
Spaltfraktur
- 43 B 2
Spaltfraktur mit Impression
- 43 B 3
multifragmentäre Impressionsfraktur

-
- 43 C
vollständige Gelenkfraktur
- 43 C1 einfache
Fraktur im Gelenk und metaphysär
- 43 C 2 einfache
Gelenkfraktur
- 43 C 3
multifragmentäre Gelenkfraktur

-
OSG
und Rückfuß
- OSG:
- Ottawa
ankle rules
- Aussenknöchel-#
- Bimalleoläre
#,
- Trimalleoläre
#,
- Lauge-Hansen
Klassifikation
- Pott
#, Dupuytren #
- Bänder
am OSG,
- Bänderriß,
- AO-Klassifikation
der Malleolar-#
Rückfuß
- Osteochondrosis
dissecans
Talus-# nach Marti und Weber
- Talus-#
nach Hawkins
- Kalkaneus-#
- Tuber-calcaneus-Winkel
- #-Klassifikation
nach Zwipp und Tscherne (Hannover-Klassifikation)
- Kalkaneus-#-Klassifikation
nach Sander
- Knochenkerne
und Verschluß der Epiphysenfugen
akzessorische Knochenkerne am Fuss
Top >> Unterschenkel > OSG und Rückfuß
> Vor- und
Mittelfuß
-
- OSG
-
Ottawa
ankle rules:
Bei einem OSG-Trauma muß geröntgt
werden (weil eine # wahrscheinlich ist) wenn:
- keine Belastung möglich ist, akut oder bei Untersuchung, oder
- Druckschmerz an Spitze des Außenknöchels bzw. an
seiner Dorsalseite, oder
- Druckschmerz an Spitze des Innenknöchels bzw. an seiner
Dorsalseite besteht.
Aussenknöchel-#

- nach Danis und
Weber:
A: Knöchelspitze, vordere Syndesmose
intakt
B: vordere Syndesmose oft,
C: Syndesmose immer gerissen; dazu Riß
der Membrana interossea

- Weber-C-#
(oberhalb der Syndesmose)
-
Bimalleoläre
#: Innen- und Außenknöchel-#

Luxationsfraktur
des OSG. Fraktur des Malleolus lateralis und des Malleolus medialis.
Der Talus ist nach lateral verlagert.
-
Trimalleoläre
#:
- zusätzlich
Ausriß der hinteren Tibiakante (Volkmann-Dreieck)

Die Talusrolle ist nach lateral und dorsal luxiert.Die
Malleoli sind nach lateral verschoben, der mediale unter die tibiale
Gelenkfläche, der laterale auch nach dorsal. Großes
Volkmann-Dreieck.
- Lauge-Hansen
Klassifikation der OSG-#
-
- Pronations-Abduktions-Verletzungen
- Stadium
I: Riß des Deltabandes oder Quer-# des
Innenknöchels
Stadium II: Ausriß der distalen Ligg.
tibiofibulare anterius und posterius
Stadium III: Schräg-# der Fibula auf
Höhe des Gelenkspaltes
-
- Pronations-Außenrotationsverletzungen
I: Riß des Deltabandes oder Quer-#
des Innenknöchels
II: Ruptur des Lig. tibiofibulare anterius und
der Membrana interossea
III: Fibula-#, >6cm kranial des
Gelenkspaltes
IV: Schalen-# der hinteren Tibia oder Ruptur
des Lig. tibiofibulare posterius
Supinations-Adduktions-Verletzungen
I: Außenbandverletzung oder
Querfraktur des Außenknöchels unterhalb der Ebene
des Gelenkspaltes
II: Steile Schräg-# des
Innenknöchels
-
- Supinations-Außenrotations-Verletzungen
I: Ausriß des Lig. tibiofibulare
anterius
II: Spiral-# der distalen Fibula in
Höhe des Gelenkspaltes
III: Ruptur des Lig. tibiofibulare posterius
- IV: Quer-#
des Innenknöchels
-
Pott-#,
Dupuytren-# der Fibula
-

- Pott-#:
Fibula.# oberhalb der Syndesmose, Innenbandruptur und
Talussubluxation
- Dupuytren-#:
Fibula-# mit Syndesmosenriß, Riß des
Lig. tibiofibulare, Innenbandruptur und Talussubluxation
tiefe Dupuytren-#: # der Malleolusspitze mit
intakter Syndesmose. Durch Riß des Lig. tibiofibulare und
Innenbandruptur kommt es zur Talussubluxation
Bänder am OSG:
-
-
-
-
-
A: Lig. tibio-fibulare
anterior
- B: Lig.
talo-fibulare ant.
- C: Lig.
talo-naviculare
- D:, E: Lig.
deltoideum
- F: Lig.
talo-calcaneare post.
- G: Lig.
calcaneo-fib. post.
- H: Lig.
talo-fibulare posterior
- I: Lig.
tibio-fibulare posterior
-
Bänderriß
auf gehaltenen und gedrückten Aufnahmen des OSG:
- Talusvorschub
(Meßlinie von Tibiahinterkante senkrecht auf Talus):
bis 5 mm: normal
bis 10 mm: Ruptur Lig. talo-fib. ant.
bis 16 mm: Ruptur Lig. talo-fib. ant. und Lig.
calc.-fib.
laterale Aufklappung:
> 5º: Ruptur Lig. talo-fib. ant.
- >10º:
Ruptur Lig.
talo-fib. ant. und Lig. calc. fib.
- >20º:
Ruptur aller Bänder
axiale MRT-Anatomie am proximalen OSG

AO-Klassifikation der Malleolar-# (AO 44) (ausführlichere
AO-Klassifikation siehe www.jend.de)
-
- 44 A #
distal der Syndesmose
- 44 A 1
isoliert
- 44 A 2
mit # des Malleolus medialis
- 44 A 3
# distal der Syndesmose mit
dorsomedialer #
-
-
- 44 B
transsyndesmale Fibula-#
44 B 1 einfache
transsyndesmale Fibula-#
- 44 B 2
transsyndesmale Fibula-# mit
medialseitiger Verletzung
- 44 B 3
transsyndesmale Fibula-# mit medialer
Verletzung und mit Volkmann-Dreieck-#

-
- 44 C
suprasyndesmale #
-
- 44 C 1
mit einfacher diaphysärer
Fibula-#
- 44 C 2
# oberhalb der Syndesmose mit
diaphysärer Fibula-#, multifragmentär
- 44 C 3
# oberhalb der Syndesmose und proximale
Fibula-#

-
-
- Rückfuß:
Osteochondrosis dissecans (Berndt und
Harty)
Talus-# nach Marti und Weber
- Talus-#
nach Hawkins
- Kalkaneus-#
- Tuber-calcaneus-Winkel
- #-Klassifikation
nach Zwipp und Tscherne (Hannover-Klassifikation)
- Kalkaneus-#-Klassifikation
nach Sander
- Knochenkerne
und Verschluß der Epiphysenfugen
akzessorische Knochenkerne am Fuss
Osteochondrosis dissecans
Klassifikation
nach Berndt und Harty:

- T: Talus; F:
Fibula; Ta: Talus; K: Kakaneus;
I: subchondrale Knochenkompression
II: partiell abgelöstes osteochondrales Fragment
III: vollständig abgelöstes Fragment,
ortsständig
IV:verlagertes oder rotiertes Fragment.
-
-

- Osteochondrosis
disseccans an der medialen Taluskante. MRT.
-
Talus- # nach Marti und Weber
-

- Typ I:
Avulsions- und Flake-#
- Typ II:
undislozierte Hals- oder Korpus-#
- Typ III:
Hals- oder Korpus-# mit Dislokation im unteren oder/und
oberen Sprunggelenk sowie Taluskörper-# mit Ausbruch
größerer Fragmente
- Typ IV: Luxations-#
des Taluskörpers und Mehrfragmentäre # des
Taluskörpers.
Talus-#
nach Hawkins
-

- Typ I:
nicht oder minimal dislozierte
Fragmente, kongruente talokalkaneare Gelenkflächen
Typ II: dislozierte #, Luxation oder
Subluxation im USG; dieTalusrolle liegt noch in der Malleolengabel
- Typ III:
Taluskörper ist aus der Malleolengabel
luxiert
Typ iV: wie III, mit Luxation im
Talonavikulargelenk
Kalkaneus-#
Tuber-calcaneus-Winkel; Syn.: Böhlerscher
Winkel, Tuber-Gelenk-Winkel
30-35º ; kleinerer Winkel bei #.
#-Klassifikation nach Zwipp und Tscherne
(Hannover-Klassifikation):
-
- - je Fragment
(bis 5) 1 Punkt,
- je beteiligte Gelenkfläche (max. 3) 1 Punkt,
- Beteiligung weiterer Mittelfußknochen,
Weichteilverletzungen, Mehrfragment-## bis zu 4 Punkten.
-
- Prognose
verschlechtert sich von 1 zu 12 Punkten.
-

-
- 1: sustentakuläres Fragment; 2:
tuberositäres Fr.;
3: subtalares Gelenkfr.; 4: Processus-anterior-Fr.;
5: anteriores subtalares Gelenkfr.
-
- #-Klassifikation
nach Sander:
-
- Im koronaren CT
die Schicht wählen in der am meisten von der posterioren
kalkanearen Gelenk-Facette vorliegt.
Durch 2 vertikale Linien wird die posteriore Facette in 3 Teile
gegliedert:
- A
- lateral; B - zentral; C -
medial
- Der 3. Teil
grenzt sich vom Retinakulum ab.
-
- Typ I:
nicht verlagert (nicht im Schema gezeigt)
- Typ II:
2 Fragmente
- Typ III:
3 Fragmente mit Absenkung des zentralen Fragmentes
(gepunktet)
- Typ IV:
4 Fragmente oder Mehrfragment-# mit Gelenkbeteiligung

-
-
Gelenkbeteiligungen
bei Kalkaneus-# (nach Häufigkeit):
- - posteriore
Fazette des subtalaren Gelenkes
- -
Calcaneo-cuboidales Gelenk
- - mittlere und
vordere Fazette des subtalaren Gelenkes

Kalkaneusfraktur.
Die Fraktur zieht in das untere Sprunggelenk hinein. Der
Tuber-calcaneus-Winkel ist nicht abgeflacht. In der axialen Aufnahme
(rechts) Stufenbildung an der Außenkontur.
-
Knochenkerne
- am OSG und
Fuß und Verschluß der Epiphysenfugen
(Auftreten / Verschmelzen), mod. n. Birkner.

An Tibia, Fibula und
Kalkaneus Fusion
der Epiphysenfugen mit ca. 17 Jahren.
akzessorische
Knochenkerne am Fuss
- 1: os
trigonum tarsi
- 2: os
supratalare
- 3: os
supranaviculare
- 4: os
calcaneus secundarius
- 5: os
fibulare (os peroneum)
|
- 6: os
vesalianum pedis
- 7: os
tibiale externum
- 8: os
intercuneiforme
- 9: sesamoid
- 10: os
intermetatarseum
|
Vor-
und Mittelfuß
Ottawa
foot rules
Mittefuß-#
Vorfuß-#
Jones-#,
echteund falsche
Lisfranc-#
nach Quénu und Küss
Knochenkerne
Fußwurzel
Knochenkerne
Vorfuß
Ottawa
foot rules
Bei einem
Fuß-Trauma muß geröntgt werden, weil eine
# wahrscheinlich ist, wenn:
- keine Belastung möglich ist, akut oder bei Untersuchung, oder
- Druckschmerz über dem Navikulare, oder
- Druckschmerz über der Basis Metatarsale V besteht.
Mittelfuß-#

Navikulare.# (neben Kalkaneus-#)

Talo-navikuäre
und
kalkaneo-kuboidale Luxation.
Jones-#:
echte
Jones-#: an der Basis des 5.MTS, max. 2,5 cm von der Basis entfernt
(1), oft mit verzögerter Heilung und Pseudarthrosen verbunden.

Die falsche Jones-# ist
ein Abriß an der Basis MT5 mit rascher Heilung.
-
- Lisfranc-#
nach Quénu und Küss:
-

Typ A: vollständige Trennung von
Tarsalia und und Metatarsalia; Dislokation nach medial oder nach
lateral (Abb.)
- Typ B:
unvollständige Trennung, entweder medial (1. Strahl) oder
lateral (Abb., 2-5. Strahl)
Typ C: divergierende Dislokation.

Lisfranc-# Typ B
Vorfuß-#

- Luxation
im Grundgelenk des 1.Strahls mit Kantenabsprengung an der Basis der
Grundphalanx medial. Köpfchenfrakturen der Metatarsalia 2-5
mit lateraler Dislokation (2-4) und Abknickung in (5).
-
Knochenkerne der
Fußwurzel,
erstes Auftreten,
mod. nach Birkner:
- 1- Navikulare:
1,5-5,5 J
2- Cuboid: 8. Schwangerschaftsmonat-1 J
3- Cuneiforme I: 1-4,5 J
- 4- Cuneiforme II:
1-4,5 J
- 5- Cuneiforme
III: 0,5-4 J
- 6- Apophyse
Metatarsale V: 10-15 J / 17J, evtl persistent
Knochenkerne
des Vorfusses,
erstes Auftreten, mod. nach Birkner. (Verschmelzung der Epiphysenfugen
überwiegend um 17J):
(Angaben gelten für Kerne der gleichen Etage, wenn nicht
anders angegeben)
-

-
-
-
-
Schulter,
proximaler Humerus und Schaft
-
ACG-Luxation
(Tossy, Rockwood)
- Sternoklavikulargelenk-Luxationen
(Allman)
- Klavikula-# (Jäger und
Breitner)
- Schulterblatt-#
- Glenoid-#
- Schulter-Luxation,
- Hill-Sachs-Defekt,
- Bankart-
Läsion,
- Rotatorenmanschettenruptur
- proximale
Humerus-#
- periprothetische
# bei Humeruskopfprothese
- Knochenkerne
- Humerusschaft-#
ACG-Luxation
nach Tossy
/ Rockwood:

I:
Kapselläsion ohne Bandruptur
II: Klavikula- Dislokation
um halbe Schaftbreite
III: Dislokation um ganze Schaftbreite
-
- Erweiterung
durch Rockwood:
IV: wie Tossi III, aber Dorsalverschiebung des
lateralen Endes der Klavikula
V: wie Tossi III, aber sehr massive Dislokation
VI: Luxation der Klavikula unter das Akromion -
selten!

- AC-Sprengung
rechts mit Stufe von mehr als Schaftbreite (Tossy 3)
-
- Sternoklavikulargelenk-Luxationen
-
- Klassifikation
nach Allman:
- Grad I:
partielle Ruptur der Gelenkkapsel und
Zerrung des Lig. sternoclaviculare
- Grad II:
Zerreissung des Lig. sternoclaviculare und der
Gelenkkapsel; Lig. costoclaviculare intakt
- Grad III:
Zerreissung der Gelenkkapsel und der beiden Ligg.
-
- dorsale:
Verletzung der Retrosternalen Strukturen möglich
(Trachea, Gefäße, Ösophagus) mit evtl.
Dysphagie, Dyspnoe, Singultus, Heiserkeit.
Schmerzen im Gelenk auf Druck, Abduktion und Außenrotation.
Stufenbildung
-
- ventrale:
Schmerzen im Gelenk auf Druck, Abduktion und
Außenrotation. Stufenbildung.
-
- Klavikula-#:
- Typ 1:
schultergelenksnahe, außerhalb, d.h. lateral der
Bänder; stabil
Typ 2: zwischen den äußeren
Bändern mit Hochstand des medialen Fragmentes durch Zug des
M.sternocleidomastoideus; instabil
Typ 3: nahe am mittleren Drittel; medial der
äußeren Bandansätze; instabil
Typ 4: kindliche # mit periostalem Erhalt
Laterale Klavikula-# nach Jäger und Breitner
- Typ 1
# lateral des lig.coracoclavikulare
- Typ 2a #
im Bereich des Ansatzes des Lig. coracoclavikulare, Ruptur der
parsconoidea
- Typ 2b #
im Bereich des Ansatzes des Lig. coracoclavikulare, Ruptur der pars
trapezoidea des Lig coracoclavikulare
- Typ 3
# medial des Lig.coracoclavikulare
Typ 4 # medial des
Acromioclaviculargelenkes

Klavikulafraktur
im mittleren Drittel mit Stückfragment.
-
-
Schulterblatt-#
Werden häufig übersehen! Auf Kombinations-Verletzungen
(Lunge, Thoraxskelett, Klavikula) achten.
Weitere Begleitverletzungen:
- Plexus brachialis,
- A. und V. subclavia,
- N. suprascapularis,
- Rotatorenmanschette,
- Schulterluxation.
-
-
|

|
A:
Körper-#
B: Glenoidrand-#
C: Glenoid-#
D: Skapulahals-#
E: Akromion-#
F: # der Spina scapularis
G: Korakoid-#
|

Skapulakörper-#
-
Korakoid-# nach Eyre und Brook
-

-
- Typ 1:
# der Spitze oder Epiphyse des Korakoids
- Typ 2:
# im mittleren Bereich
- Typ 3:
# der Basis des Korakoids
- Typ 4:
mit Beteiligung des oberen Randes der Skapula
- Typ 5:
mit Beteiligung der Fossa glenoidalis
-
- Glenoid-#

Typ I:
Glenoidrand-#
- Typ II:
Schräg- oder Quer-#
- Typ III:
Quer-# zum kranialen Skapularand
- Typ IV:
Quer-# zum medialen Skapularand
- Typ V:
Kombination von Typ II und IV.
-
- Instabiler
Schultergürtel:
Klavikula-# oder akromioklavikuläre Luxation und
Skapulahals-#
- Schulterluxation

1: subkorakoidal (ventral)
2: infraglenoidal mit Abriß des Tub.majus oder-
3: infraglenoidal mit Einkerbung eines Hill-Sachs- Defektes,
4: nach dorsal (selten)

-
- ventrale
Schulterluxation
-
Hill-Sachs-Defekt (Pfeil nach unten)

durch Einkeilung bei subglenoidaler (anteriorer) Luxation.
-
- Bankart-Läsion
(Pfeil nach links):
chondrale (MRT!) oder ossäre Absprengung am unteren vorderen
Rand des Glenoids bei anteriorer Luxation
-
Schulterluxation.
Der Humeruskopf ist unter den unteren Rand des Glenoids eingekeilt. Der
Rand des Glenoids hat in den Humeruskopf eine Kerbe geschlagen
(Hill-Sachs-Defekt).
- N.B.:
Metastatische Destruktion des dorsokranialen Randes des Glenoids. Lysen
im Humeruskopf und -hals.
Zustand nach Reposition mit deutlichem Hill-Sachs-Defekt
Rotatorenmanschettenruptur
-

- Ruptur
der Sehne des M. supraspinatus (Pfeil). MRT (T1 TSE)

Ruptur der Sehne des M. supraspinatus (Pfeil). MRT (T2
FFE). Dank an Dr. Sell.
proximale
Humerus-#

subkapitale
Humerus-# in 2
Ebenen.
AO-Klassifikation
proximale
Humerus-# (AO 11) (ausführlichere AO-Klassifikation
siehe
www.jend.de)

- 1: Kalotte
- 2: Tub.majus
- 3: Tub. minus
- 4: Schaft (ab
Coll. chirurgicum)
-
- 11-A:
extraartikuläre # bzw. 2-Segment-# (isolierte
Tuberkulumabrisse und Collum-chirurgicum-#
- 11-A1:
# Tuberculum majus
- 11-A2:
im Collum chirurgicum impaktiert
- 11-A3:
im Collum Chirurgicum disloziert
-

- 11-B:
Extraartikuläre 3-Segment-# (Collum chirurgicum und eines der
Tuberkel ohne (11B1 oder 11B2) oder mit (11-B3) Humeruskopf-Luxation
- 11-B1:
im Collum chirurgicum impaktiert
- 11-B2:
nicht im Collum chirurgicum impaktiert
- 11-B3:
Extraartikuläre 3-Segment-# mit
Humeruskopf-Luxation

-
- 11-C:
Gelenk-#: Collum-anatomicum-# einschließlich 3- und
4-Segment-# mit und ohne glenohumeraler Luxation.
- 11-C1:
gering disloziert
- 11-C2:
Gelenk-#, impaktiert und deutlich
disloziert
- 11-C3:
Gelenk-Luxations-#

-
proximale
Humerus-#, Klassifikation nach Neer:

vier Teile:
- 1: Kalotte
- 2: Tub.majus
- 3: Tub. minus
- 4: Schaft (ab
Coll. chirurgicum)
- Ein "Teil" gilt
als Segment, wenn es > 1cm disloziert (bzw. Kalotte >
45º gekippt) ist; Rest, auch wenn mit Frakturen, gilt als ein
Teil:
1-Segment-# sind # oder ## ohne Dislokationen,
- 2-Segment-# (1
Teil ist vom anderen disloziert),
- 3- und
4-Segment-# entsprechend.
Weitere Unterteilung, falls nach ventral oder dorsal luxiert.
Neer 1: undislozierte #
- Neer 2:
Collum-anatomicum-2-Segment-#
- Neer 3: Collum-chirurgicum-2-Segment-#
- Neer 4:
Abriß des Tub majus als 2-, 3- oder 4-Segment-#
- Neer 5: Abriß
des Tub. minus als 2-, 3- oder 4-Segment-#
- Neer 6:
Luxations-# mit vorderer oder hinterer Kopfluxation
Periprothetische
# bei
Humeruskopfprothese
University
of Texas
San Antonio Klassifikation
- Typ 1:
- Fraktur proximal
der Spitze der Humerusschaftprothese.
- Typ 2:
- Schrägfraktur
von proximal nach distal.
- Typ 3:
- Fraktur distal
der Spitze der Humerusschaftprothese.
- Typ 4:
- Fraktur nahe der
glenoidalen Prothese.
Knochenkerne
an der Schulter:
- Alter in Jahren
bei Auftreten / Verschluß der Epiphysenfugen, mod. nach
Birkner.

- A: Tub. majus
0,5-3,5 J.,
B: Caput hum. 0-1,5 J.,
C: Tub. minus 1-4,5 J. (selten).
A, B und C verschmelzen mit ca. 4 J zu einem Kern (bei Mädchen
früher), der mit ca.18 J. verschmilzt.
- AO-Klassifikation
Humerusschaft-# (AO12) (ausführlichere
AO-Klassifikation siehe www.jend.de)
-
- 12-A:
einfache Schaft-#
- 12-A1:
spiraliger Verlauf
- 12-A2:
schräg (>30º)
verlaufend
- 12-A3:
quer (<30º) verlaufend
-

-
- 12-B:
Keil-# (3- und 4-Fragment-##)
- 12-B1:
Keil-# bei Spiral-# (3-Fragment-#)
- 12-B2:
Keil-# bei Biegungstrauma (3-Fragment-#)
- 12-B3:
Keil-# mit fragmentiertem Keil
(4-Fragment-#)

-
- 12-C:
komplexe #
- 12-C1:
Trümmer-# bei Spiralbruch
- 12-C2:
Mehretagen-#
- 12-C3:
Trümmer-# mit ungeordneter
Trümmerzone
-
-
distaler
Humerus, Ellbogen, proximaler Radius, Ulna, Radius- und Ulnaschaft
-
-
-
distaler Humerus
- T-
und Y-förmige distale Humerus-#
- Klassifikation
nach Jupiter
- AO-Klassifikation
- Klassifikation
nach Milch
- Kombinationsverletzung
am Unterarm
- "Terrible
Triad of the Elbow "
- Essex-Lopresti
-#, ALRUD
- Monteggia-#,
- Galeazzi
Luxations-#
- proximaler Radius
- Hueter-Linie,
- Capitulum
humeri
- Repositions-Linie
Radiusköpfchen-#
Judet, Mason
DeLee, Green, Wilkens
Essex-Lopresti-#, ALRUD
- AO-Klassifikation
Radius-#
- indirekte
Frakturzeichen
- proximale Ulna
- Proc.
coronoideus-# nach Regan und Morrey
- Brado,
Olekranon-#
- AO-Klassifikation
proximale Ulna
- indirekte
Frakturzeichen
- Luxationen im Ellbogengelenk
- Chassaignac
- OTA-Klassifikation
- Knochenkerne am Ellbogen
- Radius-
und Ulnaschaft-#
-
distaler
Humerus
-
- T- und
Y-förmige ##
-

- Typ I:
nicht verlagert bikondylär
Typ II: verlagert bikondylär
Typ III: verlagert mit rotierten Kondylen
Typ IV: verlagert, rotiert und fragmentiert.
-
- Klassifikation
nach Jupiter:

1: hohe T-#, oberhalb der Fossa coronoidea
2: tiefe T-#, durch die Fossa coronoidea
3: Y-#
4: H-#
5: mediale Lambda-#, von medial suprakondylär nach lateral
infrakondylär plus vertikale transtrochleare #
6: laterale Lambda-#, von lateral suprakondylär nach medial
durch den Epikondylus medialis plus vertikale transtrochleare #
- AO-Klassifikation
distaler Humerus-# (ausführlichere
AO-Klassifikation siehe www.jend.de)
-
- 13 A
extraartikulär
- 13 A1
Epikondylen-#
- 13 A2
einfache suprakondyläre #
- 13 A3
suprakondylär, fragmentiert

-
13 B
intraartikulär, monokondylär
- 13 B1
sagittale #, lateraler Kondylus
- 13 B2
sagittale #, medialer Kondylus
- 13 B3
frontale # durch Kapitulum, Trochlea
oder durch beide
-
13 C
intraartikulär, bikondylär
- 13 C1
T- oder Y-förmig,
interkondylär
- 13 C2
interkondylär einfache #,
Schaftfragmente
- 13 C3
intraartikulär
multifragmentäre-#
Klassifikation
nach Milch.
Gültig für laterale oder mediale Kondylen-##.
- Typ I:
- (# des lateralen
oder medialen Kondylus)
Die laterale Kante der Trochlea ist intakt geblieben.
- Typ II:
- (# des lateralen
oder medialen Kondylus)
Die laterale trochleare Kante ist Teil der medialen oder lateralen
Kondylenfraktur. Damit ist die humero-ulnare Artikulation vom Humerus
getrennt. Weniger stabile #.
- Kann zur
radio-ulnaren Verlagerung führen, wenn der Kapselbandapparat
der kontralateralen Seite zerrissen ist.
- 1: lateraler, 2:
medialer Epikondylus; 3: Capitellum
4: Trochlea; 5: trochleare Kante zwischen Trochlea und Capitellum; 6:
ulnare Artikulation (angedeutet)
-
- Kombinationsverletzung
am Unterarm
-
- "Terrible
Triad of the Elbow":
-
- Radiusköpfchenfraktur,
Fraktur des Proc. coronoideus und Ruptur des lateralen Kollateralbandes.
-

- Terrible
Triad oder AO 21 C3: intraartikuläre multifragmentäre
# beider Knochen?
-
Essex-Lopresti-#:
- Radiusköpfchen-Trümmer-#
mit konsekutiver Radiusverkürzung und (Sub-) Luxation im
distalen Radioulnargelenk sowie Ruptur der Membrana interossea
(ALRUD: Akute
Longitudinale Radioulnare Dissoziation).
Monteggia-#
(AO
22-A1.3)
-
- Typ 1:
Ulna-# mit ventraler Abknickung, meist Ventralluxation des
Radiusköpfchens (65 %)
- Typ 2:
proximale Ulna-# mit dorsaler Abknickung und dorsaler Luxation des
Radiusköpfchens (18 %)
Erweiterung nach Brado:
- Typ 3:
Ulna-# nahe am Processus coronoideus, laterale
Radiusköpfchendislokation (16 %)
Typ 4:
# der proximalen Ulna
und des Radius mit ventraler Radiusköpfchenluxation
- Galeazzi-Luxations-#:
Radius-# (mit
Abwinklung nach volar)
im distalen Drittel (gelegentlich bis ins Radiokarpalgelenk ziehend)
mit dorso-ulnarer Ulnaluxation im Radioulnargelenk
-
-
- proximaler Radius
- Hueter-Linie

- Verbindung beider
Epikondylen mit der Olekranonspitze:
- - bei Streckung
ist sie eine Gerade,
- - bei Beugung
entsteht ein gleichschenkeliges Dreieck,
- -
verändert bei Dislokationen oder #
Capitulum humeri
- beim Kind noch
isoliert, liegt im Fadenkreuz der Radiusachse und der
Tangente an die ventrale Kontur des Humerus.
Repositions- Linie
- Bei regelrechter
Stellung verläuft die Achse des Radius in jeder Beugestellung
durch das Zentrum des Capitulum humeri.
Radiusköpfchen-# (durch
Stauchung)
A: Meissel-#
B:
Impressions-#
C: Trümmer-#

Radiusköpfchenfraktur
-
|

|
nach
Judet:
Typ I: ohne Dislokation
Typ II: mit Dislokation, ohne
Achsabweichung
Typ III: Achsabweichung < 30º
Typ IV: > 30º
Achsabweichung
|
-
- Radiusköpfchen-#
nach Mason:
- Typ 1:
nicht dislozierte #
- Typ 2:
Marginale # mit Verschiebung (inklusive Stauchung, Depression,
Abknickung)
- Typ 3:
Trümmer-# mit Beteiligung des gesamten Kopfes (siehe unten)
-
- Erweiterung nach DeLee,
Green und Wilkins:
- Typ 4:
Radiusköpfchen-# mit gleichzeitiger Ellenbogenluxation
- indirekte
Frakturzeichen bei proximaler Radius-#:
- Verlagerung der
vorderen oder hinteren Gelenkfettpolster. Anhebung des Fettstreifens
des M. supinator ventral des proximalen Radius.
-
- AO-Klassifikation der
Radiusköpfchen-# (21 A2 und B2)
-
- 21 A2:
extraartikulär:
- Abriß
der Tuberositas radii, einfache # unterhalb des Köpfchens
oder
multifragmentäre # unterhalb des Köpfchens

-
21 B2: mit Beteiligung der
Gelenkfläche:
- einfache #,
multifragmentär
ohne Gelenkflächenimpression oder multifragmentär mit
Gelenkflächenimpression und Dislokation der Fragmente
-

-
Die
Typen 21 A1 und 21 B1 betreffen nur die proximale Ulna.
21 A3 und 21 B3 sowie 21 C beschreiben Kombinationsverletzungen von
Radius und Ulna.
-
Ulna-#
-
Proc.
coronoideus-# nach Regan und Morrey
-

- Typ I: Spitze;
Typ II: < 50%; Typ III: >
50%; OP-Indikation nur bei Typ III (Instabilität)
A: ohne Ellenbogenluxation, B:
mit Ellenbogenluxation
Olekranon-#:

- meist Diastase
durch Zug der Trizepssehne.
-
- AO-Klassifikation
der proximalen Ulna-#
-
- 21A1
extraartikuläre #
- 21B1
Gelenk-#

- Die Typen 21 A2
und 21 B2 betreffen nur den proximalen Radius.
21 A3 und 21 B3 sowie 21 C beschreiben Kombinationsverletzungen von
Radius und Ulna.
-
-
- indirekte
Frakturzeichen:
- Verlagerung der
vorderen oder hinteren Gelenkfettpolster
- AO-Klassifikation
der Kombinations-# von prox. Radius und Ulna (21 A3, B3 und C1-3)
-
- 21 A3:
extraartikuläre # der proximalen Ulna und des proxi. Radius
- 21 B3:
Gelenkflächenbeteiligung eines der beiden Knochen

-
21 C: Gelenk-# von Radius
und Ulna
-
- 21 C1:
einfache Gelenk-## von Radius und Ulna
- 21 C2:
einfache Gelenk-# des einen,
multifragmentäre Gelenk-# des anderen Knochens
- 21 C3:
ntraartikuläre
multifragmentäre # beider Knochen

-
Die Typen 21 A1 und 21 B1 betreffen
nur die proximale Ulna.
- Die Typen 21 A2
und 21 B2 betreffen nur den proximalen Radius.
- Luxationen im
Ellbogengelenk
Chassaignac-Luxation
("Kindermädchen-Ellenbogen"):
- Kleinkindverletzung
durch Zerren am Arm: Klinische Diagnose, kein
Röntgen notwendig!
- Radiusköpfchen-
Subluxation
-
OTA (Orthopedic Trauma Association)-Klassifikation:
- 20D Luxationen
des Ellenbogens
-
- 20D10:
Radius und Ulna nach anterior
- 20D11:
Radius und Ulna nach posterior
- 20D12:
Radius und Ulna nach medial
- 20D13:
Radius und Ulna nach lateral
- 20D16:
Radius und Ulna nach posteromedial
- 20D17:
Radius und Ulna nach posterolateral
- 20D18:
Radius und Ulna divergent
-
- Knochenkerne:
-
- Alter des
Auftretens und Epiphysenfugen-Verschluß ( / ) am Ellbogen, ap
und seitlich, mod. nach Birkner:
-

AO-Klassifikation
Radius- und Ulnaschaft-# (ausführlichere
AO-Klassifikation siehe www.jend.de)
-
- 22 A1:
Einfach-# der Ulna, Radius intakt
- 22 A2:
Einfach-# des Radius, Ulna intakt
- 22 A3:
Einfach-# von Radius und Ulna

- 22 B1:
Stück-/Keil-# der Ulna, Radius
intakt
- 22 B2:
Stück-/Keil-# des Radius, Ulna
intakt
- 22 B3:
Keilfragment des einen Knochens,
Einfach- oder Keil-# des anderen

- 22 C1:
Komplexe # der Ulna
- 22 C2:
Komplexe # des Radius
22 C3: Komplexe ## beider Knochen

-
-
-
-
Distaler Unterarm
-
- distale
Unterarm-#
- Radiuswinkel,
- AO-Klassifikation Radius-#
- Hyperextensionstrauma
- Colles,
- Barton,
- Frykman
- Hyperflexionstrauma
(Smith-#),
- umgekehrte
Barton-#,
- Hutchinson-#,
- Chauffeur-#,
- Pilon-radial-#,
- Galeazzi-Luxations-#
- Grünholz-#,
Wulst-#
Distale
Unterarm-#
-

Distale Unterarmfraktur mit Ausstrahlen einer
Bruchlinie in die Epiphysenfuge - Aitken I-#
-
Radiuswinkel:
10º volare
und 30º (evtl.
15-25º) ulnare Kippung.
Höhendifferenz
Radius/ Ulna
(Doppelpfeil) 3-11 mm.
-
- AO-Klassifikation
der distalen Radius-# (23)
-
- 23 A
extraartikulär, oft mit Radius-Einstauchung ("Ulnavorschub")
- 23 A1
Ulna-#, Radius intakt
- 23 A2
Radius-#, einfach und impaktiert
- 23 A3
Radius-#, mehrere Fragmente

-
- 23 B
teilweise Gelenkbeteiligung, oder # Processus styloideus radii
- 23 B1
sagittale #
- 23 B2
# der dorsalen Kante (Barton-#)
- 23 B3
# der volaren Kante (reversed Barton-#)

-
- 23 C
Gelenkbeteiligung und > 1 Fragment; oft T- oder Y-Form
- 23 C1
artikulär und
metaphysär einfach
- 23 C2
artikulär mono-,
metaphysär multifragmentär
- 23 C3
mehrfragmentär

-
-
- Frykman-Klassifikation

- Typ I, III, V,
bzw.VII+ # des Proc. styl. ulnae entspricht den Typen II, IV, VI, bzw.
VIII.
-
- extraartikulär:
- Typ I und II
- Gelenkbeteiligung:
- Typ III und IV:
radio-karpales Gelenk
- Typ V und VI:
distales radio-ulnares Gelenk
- 2-Gelenkbeteiligung:
- Typ VII und VIII:
radio-karpales und distales radio-ulnares Gelenk.
-

Hyperextensionsfraktur
des Radius mit Abriß des Processus styloideus ulnae. Kippung
der radialen Gelenkfläche nach dorsal. Die Fraktur ist noch
nicht so stark gestaucht, das es einen Ulnavorschub gäbe.
-
Hyperextentionstrauma:
häufig; Sturz auf gestreckte oder
hyperflektierte Hand
- Colles-#:
dorsale und/ oder radiale Fragmentverschiebung oder -kippung (extraartikulär).
-
- Barton-#:
dorsales Kantenfragment (intraartikulär)
Hyperflexionstrauma:
(Sturz auf Handrücken)
-
- Smith-#
("reversed Colles"): volare Fragmentkippung.
- Typ 1:
dorsoventral querverlaufender #-Spalt
- Typ 2:
Schrägbruch von der dorsalen Radiuslippe zur volaren
Kortikalis (instabil)
- Typ 3:
Schrägbruch intraartikulär zur
volaren Kortikalis (reversed Barton) (instabil)
-
reversed
Barton-#:
volares Kantenfragment (intraartikulär)
-
- Hutchinson
(Chauffeur)- #:
radialer Keilbruch (Prozessus styloideus radii; intraartikulär)
-
- Pilon-radial-#:
Distaler Radiustrümmerbruch (intraartikulär)
-
- Galeazzi-Luxations-#:
- Radius-# (mit
Abwinklung nach volar) im distalen Drittel (gelegentlich bis ins
Radiokarpalgelenk ziehend) mit dorso-ulnarer Ulnaluxation im
Radioulnargelenk
-
- Grünholz-#:
- kindliche # ohne
Dislokation und mit intakter Kortikalis auf einer Seite (Stabilisierung
durch Periostschlauch)
-
- Wulst-#:
- kindliche # ohne
Dislokation (Periostschlauch!) mit Stauchung und Wulstbildung
-

Wulstfraktur
-
-
-
Handgelenk
-
-
- Scaphoid-#,
AO-Klassifikation
- Klassifikation
nach Russe
- Luxationen
und Luxationsfrakturen, perilunäre Luxation
- DeQuervain-
Luxations- #
- Lunatumnekrose
- Karpaliakerne
-
Scaphoid-#
-
- 1: distale
(Tuber-)-#; 2: mittleres Drittel (häufigste)
- 3: proximales
Drittel, schlechte Heilungstendenz
-

Scaphoid-#-Klassifikation nach Russe:
-

- Typ 1:
schräg-horizontal; Kompression; stabil
Typ 2: quer
Typ 3: schräg-vertikal; Abscherung;
instabil

nicht
verheilte # des Scaphoids mit sklerosierender Nekrose des proximalen
Fragmentes.
Luxationen
und Luxationsfrakturen
Lunatum- Luxationen
- 1: Os capitatum;
2: Os scaphoideum; 3: Os lunatum
- A: perilunäre
Luxation nach dorsal (seitl.)
- B: Lunatumluxation
nach volar
- C: DeQuervain-
Luxations- #:
- Fraktur-
Luxationslinie verläuft transscaphoidal, distal
perilunär. Das volare Fragment des Scaphoids verschiebt sich
nach dorsal

perilunäre Luxation.
Veränderung der Os lunatum-Kontur in der a.p.-Projektion

- perilunäre
Luxation
-
Lunatumnekrose
(Morbus Kienböck)
Lunatum-#
(1) oft
unerkannt, kann sich zur Osteonekrose (Morbus Kienböck Stadien
I-IV) entwickeln (4).

- In den
freiwerdenden Raum des kollabierten Lunatum sinkt das Hamatum ein.
Dabei rotiert das Scaphoid nach außen.
-

- Lunatumnekrose
-
- Karpaliakerne,
erstes Auftreten, mod. nach Birkner:

- 1: Os capitatum
0-12 Mo
- 2: Os hamatum
0-12 Mo
- 3: distale
Radiusepiphyse 6-24 Mo
- 4: Os triquetrum
12-48 Mo
- 5: Epiphyse MC I
18-36 Mo
- 6: Os lunatum
1,5-6,5 J
- 7: Os trapezium
3,5-6,5 J
- 8: Os
trapezoideum 4-7 J
- 9: Os scaphoideum
3,5-7,5 J
10: distale Ulnaepiphyse 4-9 J
-
Hand
-
- Luxation
- Bennett-
Luxations-#,
- Rolando-#,
- Winterstein-#
- Ski-Daumen
- Kochenkerne,
Epiphysenfugen
-

Luxation
und Reposition.
-
Bennett-#:
Abbruch
der ulnaren Gelenkfläche des Metakarpale I und radiale
Daumenluxation

Komplexe
Luxations-#: Bennet-#, Luxation MC II und III, Luxation Multangulare.
-
Rolando-#:
Y-förmige
Fraktur der Basis Metakarpale I ("Bennett-Trümmer-#")
Winterstein-#:
Vollständige
Querfraktur der Basis des Metakarpale I
- Ski-Daumen

- Fraktur
des Köpfchens des Metacarpale V mit Abknickung nach volar.
-

volarer
knöcherner Sehnenausriß an der Basis der
Mittelphalanx des 5. Strahls.
-

Luxation
und Basis-# Mittelpalanx mit knöchernem Sehnenausriss im
proximalen Interphalangealgelek IV (PIP IV)

Endgliedfraktur des 1. Strahls.
Kochenkerne
-
- der Hand; erstes
Auftreten (Lebensjahr), mod. nach Birkner; Karpaliakerne siehe
Handgelenk. Die Werte für den 2.-5. Strahl sind gleich.
-
- Epiphysenfugen-Verschluss.
- Die
äußeren Alterszahlen in Jahren (ulnarseitig am 5.
Strahl) gelten für alle jeweiligen Etagen der übrigen
Strahlen, mit Ausnahme der zusätzlichen (radialseitigen)
Angaben. In [ ] : Angaben für Jungen.
Nach Greulich und Pyle.

-
-
-
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Dr. Hans-Holger Jend.
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