Hintergrund
Lebertumoren können durch eine Chemotherapie alleine in der Regel nicht zerstört werden, und eine chirurgische Entfernung des Tumors ist aufwändig und mit Risiken verbunden.
Daher erlangen minimalinvasive Therapieverfahren, zum Beispiel
Radiofrequenzablation, zunehmend Bedeutung: Dabei wird eine Sonde durch die Haut in den Tumor gestochen. Ein Wechselstrom erwärmt das Gewebe in der Nähe der Sonde. Bei einer bestimmten Temperatur wird das Gewebe (und damit der Tumor) zerstört.
Inhalt der Vorlesung
Die physikalischen und chemischen Prozesse, die bei der Radiofrequenzablation auftreten, sollen mathematisch modelliert werden. Dies wird zu nichtlinearen elliptischen und parabolischen Differentialgleichungen führen. Diese werden wir anschliessend mittels Finiter Elemente diskretisieren.
Skript von Tim Kröger zum ersten Teil der Vorlesung.